Der Ministerpräsident und Außenminister beim Telefongespräch mit dem Außenminister der Islamischen Republik Iran
Doha, den 04. März /QNA/ Seine Exzellenz Ministerpräsident und Außenminister Scheich Mohammed bin Abdulrahman bin Jassim Al Thani erhielt einen Anruf von Seiner Exzellenz Dr. Abbas Araghchi, Außenminister der Islamischen Republik Iran.
Dabei wies der iranische Außenminister darauf hin, dass die iranischen Raketenangriffe nicht gegen den Staat Katar gerichtet waren, sondern die amerikanischen Interessen ins Visier nahmen.
Seine Exzellenz, der Ministerpräsident und Außenminister, wies diese Behauptungen entschieden zurück und betonte, dass die Fakten vor Ort eindeutig belegten, dass die Angriffe zivile und Wohngebiete innerhalb des katarischen Hoheitsgebiets getroffen haben, insbesondere in der Nähe des internationalen Flughafens "Hamad", sowie wichtige Infrastrukturen und Industriegebiete, in denen Anlagen zur Produktion von Flüssigerdgas stehen. Diese Angriffe stellten eine flagrante Verletzung der Souveränität des Staates Katar und der Grundsätze des Völkerrechts dar.
Seine Exzellenz wies außerdem darauf hin, dass sich diese Angriffe nicht auf Raketenbeschuss beschränkten, sondern auch durch den Einsatz von Drohnen fortgesetzt worden seien, zusätzlich zu Flugzeugen, die den Luftraum Katars verletzt hatten und von den nationalen Streitkräften zurückgedrängt worden seien. Solche Handlungen spiegelten eine Eskalationsstrategie des Iran wider und zeugten von keinem echten Willen zur Beruhigung oder Beilegung des Konflikts, sondern zielten vielmehr darauf ab, die Sicherheit der Nachbarländer zu untergraben und sie in einen Krieg hineinziehen zu lassen, „der nicht ihrer ist”..
Seine Exzellenz forderte die sofortige Einstellung dieser Angriffe gegen die Länder der Region, die sich aus diesem Krieg herausgehalten haben, und drängte darauf, das Wohl der Völker in den Vordergrund zu stellen und jede weitere Eskalation zu vermeiden.
Seiner Aussage zufolge hat der Staat Katar stets den Weg des Dialogs und der Diplomatie bevorzugt und gegenüber allen Parteien in gutem Glauben gehandelt. Jedoch betonte SE, dass Katar sich das Recht vorbehält, auf jede Aggression zu reagieren, die seine Souveränität, seine Sicherheit, die Integrität seines Hoheitsgebiets und seine nationalen Interessen beeinträchtigt.
Seine Exzellenz schloss mit der Feststellung, dass diese Aggressionen gemäß dem legitimen Recht Katars auf Selbstverteidigung, wie es in Artikel "51" der Charta der Vereinten Nationen verankert ist, nicht unbeantwortet bleiben werden.
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