Acht arabische und islamische Länder verurteilen die anhaltenden Einschränkungen der Religionsfreiheit für Muslime und Christen im besetzten Jerusalem durch die israelische Entität
Doha, den 30. März /QNA/ Die Außenminister des Staates Katar, des Haschemitischen Königreichs Jordanien, der Vereinigten Arabischen Emirate, der Republik Indonesien, der Islamischen Republik Pakistan, der Republik Türkei, des Königreichs Saudi-Arabien und der Arabischen Republik Ägypten verurteilten aufs Schärfste und wiesen die anhaltenden Einschränkungen zurück, die Israel der Religionsfreiheit von Muslimen und Christen im besetzten Jerusalem auferlegt, darunter die Verhinderung des Zugangs muslimischer Gläubiger zur Al-Aqsa-Moschee / Al-Haram al-Sharif sowie die Verhinderung des Zutritts des lateinischen Patriarchen von Jerusalem und des Kustos des Heiligen Landes zur Grabeskirche, um die Palmsonntagsmesse zu feiern. Sie bekräftigten ihre Verurteilung und Ablehnung jeglicher israelischer Versuche, den rechtlichen und historischen Status quo an muslimischen und christlichen heiligen Stätten in Jerusalem zu verändern, und bekräftigten, dass diese anhaltenden israelischen Maßnahmen einen eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht, einschließlich des humanitären Völkerrechts, sowie gegen den rechtlichen und historischen Status quo darstellen und eine Verletzung des uneingeschränkten Rechts auf Zugang zu Kultstätten bedeuten. Die Minister bekräftigten ihre absolute Ablehnung der illegalen und restriktiven israelischen Maßnahmen gegen Muslime und Christen in Jerusalem, einschließlich der Verhinderung des freien Zugangs von Christen zur Grabeskirche zur Ausübung ihrer religiösen Riten.
Die Minister bekräftigten, dass das gesamte Gelände der Al-Aqsa-Moschee/Al-Haram-al-Sharif mit einer Fläche von 144 Dunam eine ausschließlich den Muslimen vorbehaltene Kultstätte ist und dass die Abteilung für Stiftungsangelegenheiten in Jerusalem und Angelegenheiten der Al-Aqsa-Moschee, die dem jordanischen Ministerium für Stiftungen, Islamische Angelegenheiten und Heilige Stätten unterstellt ist, die rechtmäßige Instanz mit ausschließlicher Zuständigkeit für die Verwaltung der Angelegenheiten der gesegneten Al-Aqsa-Moschee/ Al-Haram al-Sharif zu verwalten und den Zugang dorthin zu regeln. Die Minister forderten Israel als Besatzungsmacht auf, die Schließung der Tore der Al-Aqsa-Moschee/Al-Haram al-Sharif unverzüglich zu beenden, die Zugangsbeschränkungen in der Altstadt von Jerusalem aufzuheben und den muslimischen Gläubigen den Zugang zur Moschee nicht zu versperren. Sie forderten zudem die internationale Gemeinschaft auf, eine entschlossene Haltung einzunehmen, die Israel dazu zwingt, seine anhaltenden Verstöße und illegalen Praktiken gegen islamische und christliche heilige Stätten in Jerusalem sowie seine Verletzungen der Heiligkeit dieser heiligen Orte einzustellen.
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