Staatsminister im Außenministerium erhält Anruf vom belgischen Vizepremier und Außenminister
Doha, den 03. März /QNA/ Seine Exzellenz der Staatsminister im Außenministerium, Dr. Mohammed bin Abdulaziz bin Saleh Al Khulaifi, hat heute ein Telefongespräch mit Seiner Exzellenz dem Vize-Premierminister sowie Minister für Auswärtige Angelegenheiten, Europäische Angelegenheiten und Entwicklungszusammenarbeit des Königreichs Belgien, Maxime Prévot, geführt.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die jüngsten Entwicklungen im Zusammenhang mit der militärischen Eskalation in der Region sowie deren schwerwiegende Auswirkungen auf die regionale und internationale Stabilität.
Darüber hinaus erörterten beide Seiten Möglichkeiten zur Beilegung aller Streitigkeiten auf friedlichem Wege.
Seine Exzellenz Dr. Al Khulaifi bekräftigte im Verlauf des Telefonats, dass der iranische Angriff auf katarisches Staatsgebiet eine flagrante Verletzung der nationalen Souveränität darstelle, nicht mit den Grundsätzen guter Nachbarschaft vereinbar sei und unter keinerlei Vorwand oder Rechtfertigung akzeptiert werden könne.
In diesem Zusammenhang wies Seine Exzellenz darauf hin, dass der Staat Katar stets darauf bedacht gewesen sei, sich von regionalen Konflikten fernzuhalten, und kontinuierlich bemüht gewesen sei, den Dialog zwischen der iranischen Seite und der internationalen Gemeinschaft zu erleichtern.
Die erneute Zielnahme auf katarisches Staatsgebiet, so der Katarische Diplomat weiter, lasse jedoch keine guten Absichten erkennen und gefährde die Grundlagen der Verständigung, auf denen die bilateralen Beziehungen zwischen beiden Staaten bislang beruht hätten.
Zugleich unterstrich Seine Exzellenz die Notwendigkeit eines unverzüglichen Endes jeglicher Eskalationshandlungen, einer Rückkehr an den Verhandlungstisch sowie der Priorisierung von Vernunft und Weisheit, um die Krise in einer Weise einzudämmen, die die regionale Sicherheit wahrt.
Seinerseits brachte Seine Exzellenz der Vize-Premierminister und Außenminister des Königreichs Belgien die Verurteilung seines Landes hinsichtlich des iranischen Angriffs auf katarisches Staatsgebiet zum Ausdruck. Er bezeichnete diesen als flagrante Verletzung der Souveränität und des Luftraums des Staates Katar sowie des Völkerrechts und der Charta der Vereinten Nationen.
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