Die Verkehrs- und Kommunikationsminister der GCC-Mitgliedstaaten: Erörterung der Auswirkungen der aktuellen Lage auf Lieferketten
Riad, den 26. März /QNA/ In einer außerordentlichen Videokonferenz am Donnerstag erörterten die Verkehrs- und Kommunikationsminister des Golf-Kooperationsrats (GCC) die jüngsten Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die Lieferketten. Zudem bewerteten sie die Einsatzbereitschaft der Landgrenzübergänge und suchten nach Lösungen für operative Herausforderungen.
Laut GCC-Generalsekretär Jassem Mohamed Albudaiwi wurden auf der Konferenz eine Reihe von Maßnahmenvorschlägen behandelt, darunter die Aktivierung des Protokolls für Grüne Korridore, die Nutzung alternativer Häfen und sicherer Transportrouten sowie die Entwicklung gemeinsamer Koordinierungsmechanismen zur Echtzeitüberwachung der Lage und zur Behebung potenzieller Engpässe.
Albudaiwi betonte in seinen Ausführungen die strategische Bedeutung des Verkehrs- und Kommunikationssektors. Dieser sei ein Eckpfeiler der wirtschaftlichen Sicherheit der GCC-Mitgliedstaaten und ein wichtiger Motor für die Stärkung der Widerstandsfähigkeit ihrer Volkswirtschaften und ihrer Fähigkeit, Herausforderungen zu begegnen. Er wies darauf hin, dass dieser Sektor die Lebensader darstellt, die den kontinuierlichen Fluss strategischer Güter wie Lebensmittel, Medikamente und Treibstoff über die verschiedenen Land-, Luft- und Seehäfen gewährleistet. Somit trägt er zur Aufrechterhaltung der Marktstabilität und der Nachhaltigkeit der Lieferketten bei – selbst unter widrigsten Umständen.
Der Generalsekretär des Golf-Kooperationsrats (GCC) merkte an, dass die wachsenden Herausforderungen in der Region infolge der unverhohlenen iranischen Militäreskalation gegen die GCC-Mitgliedstaaten kein vorübergehendes Phänomen mehr sind, sondern eine echte Bewährungsprobe für die Fähigkeit des Rates darstellen, seine Errungenschaften zu bewahren und die Kontinuität seiner lebenswichtigen Sektoren langfristig sicherzustellen.
Er fügte hinzu, dass die seit Beginn der Krise bereits über 35-mal stattgefundenen intensiven Koordinierungstreffen ein hohes Maß an institutioneller Vorbereitung und ein gemeinsames Bewusstsein für die Natur dieser Phase und ihre Anforderungen widerspiegelten.
Zudem betonte er, dass die Gewährleistung eines reibungslosen Land-, See- und Luftverkehrs keine Option mehr sei, sondern eine strategische Notwendigkeit, für die zusätzliche proaktive Maßnahmen zur Stärkung der Grenzübergangssicherheit und zur Minimierung potenzieller Auswirkungen auf Handel und Lieferketten erforderlich seien.
Aufgrund ihrer engen Beziehungen und der erfolgreichen Integration in allen Sektoren seien die Mitgliedstaaten des Golf-Kooperationsrats (GCC) in der Lage, Krisen und Herausforderungen effizient und effektiv zu bewältigen, betonte er. Er merkte außerdem an, dass diese Phase eine klare Vision, rasche Entscheidungsfindung und Umsetzung erfordere.
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