Deutscher Wirtschaftsminister: Wenn sich die Lage im Nahen Osten weiter zuspitzt, droht uns eine Verknappung der Energieversorgung
Berlin, den 24. März /QNA/ Die deutsche Wirtschafts- und Energieministerin Katharina Reiche warnte vor möglichen Engpässen bei der Energieversorgung, sollte sich die Eskalation im Nahen Osten fortsetzen, und wies darauf hin, dass die Märkte in den kommenden Wochen unter zusätzlichen Druck geraten könnten.
Bei ihrer Rede auf der internationalen Energiekonferenz CERAWeek in Houston, Texas, erklärte Reiche heute, dass der anhaltende Konflikt bis Ende April oder Mai zu Energieknappheit führen könnte, wenn er nicht eingedämmt werde. Sie merkte an, dass geopolitische Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Iran ein direkter Faktor seien, der zur Unsicherheit auf den Energiemärkten beitrage.
Sie betonte zudem, dass die Versorgungssicherheit weiterhin eng mit den Entwicklungen der Sicherheitslage in der Region verbunden sei, und kritisierte Deutschlands frühere Entscheidung, aus der Kernenergie auszusteigen, als großen Fehler.
Die deutsche Ministerin wies darauf hin, dass der aktuelle Energiemix zusätzliche Instrumente benötige, um mittelfristige Stabilität zu gewährleisten, und betonte, dass Flüssigerdgas (LNG) angesichts des Bedarfs an flexiblen Quellen, die mögliche Versorgungsunterbrechungen ausgleichen können, ein wichtiger Bestandteil des Energiemixes bleiben werde. Es sei darauf hingewiesen, dass auf der CERAWeek-Konferenz, die jährlich in Houston, USA, unter Beteiligung von Tausenden von Führungskräften und Experten aus dem Öl- und Energiesektor stattfindet, die Herausforderungen und Chancen im Zuge globaler wirtschaftlicher Umbrüche erörtert werden.
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