Der malaysische Premierminister warnt vor den Gefahren einer militärischen Eskalation im Nahen Osten
Kuala Lumpur, den 02. März /QNA/ Der malaysische Premierminister Anwar Ibrahim warnte, dass die anhaltende militärische Eskalation im Nahen Osten erhebliche Risiken für die regionale Sicherheit und Stabilität, insbesondere in den Golfstaaten, darstellt.
In einer Rede vor dem malaysischen Parlament zur aktuellen Sicherheitslage in der Region sagte Ibrahim, Malaysia fordere einen sofortigen und bedingungslosen Waffenstillstand sowie eine Rückkehr an den Verhandlungstisch. Er betonte, dass sein Land die israelischen und amerikanischen Angriffe auf den Iran ablehnt, da diese „die Region in einen größeren Konflikt hineinziehen könnten“.
Anwar wies darauf hin, dass Israel wiederholt gegen internationale Resolutionen verstößt, beispielsweise durch Angriffe auf den Libanon, den Irak und Syrien sowie durch die anhaltenden Massaker an Palästinensern im Gazastreifen. Er erklärte, dass Malaysia es für notwendig hält, eine entschiedene Haltung gegen alle Handlungen einzunehmen, die gegen die internationale Ordnung verstoßen, um den Grundsatz der Souveränität unabhängiger Staaten zu wahren.
Der Premierminister betonte, dass die Angriffe auf souveräne Staaten ohne eine konkrete Zusammenarbeit zwischen den Ländern der Region weitergehen würden.
Die Vereinigten Staaten und Israel starteten eine Reihe von Angriffen auf Ziele im Iran. Dabei erschütterten Explosionen die Hauptstadt Teheran sowie eine Reihe weiterer Städte, darunter Qom, Isfahan, Kermanshah und Karaj. Die Angriffe richteten sich gegen Luftabwehrsysteme und Raketenabschussrampen und forderten zivile sowie militärische Opfer.
Der Iran reagierte mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie auf US-Militäreinrichtungen in mehreren Ländern der Region.
Englisch
Français
Deutsch
Español