Das Arabische Netzwerk der nationalen Menschenrechtsinstitutionen verurteilt die iranischen Angriffe auf arabisches Territorium
Doha, den 02. März /QNA/ Das Arabische Netzwerk der nationalen Menschenrechtsinstitutionen hat seine Verurteilung der Ausweitung militärischer Handlungen in der Region nach den iranischen Raketenangriffen zum Ausdruck gebracht, die arabische Staaten wie Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi‑Arabien, Bahrain, Kuwait und Jordanien trafen. Begleitet wurden diese Angriffe von Explosionen in zivilen Gebieten, die durch Raketensplitter zu Todesfällen und Verletzungen unter der Zivilbevölkerung führten.
In ihrer heutigen Erklärung betonte das Arabische Netzwerk der nationalen Menschenrechtsinstitutionen, dass diese Eskalation eine direkte Bedrohung für Zivilisten darstellt und einen klaren Verstoß gegen die Grundsätze des humanitären Völkerrechts, insbesondere gegen die Regeln zum Schutz der Zivilbevölkerung und das Verbot willkürlicher und unverhältnismäßiger Angriffe. Es wurde hervorgehoben, dass das gezielte Vorgehen gegen bewohnte Gebiete oder zivile Einrichtungen sowie das Niedergehen von Raketensplittern in Wohnvierteln einen Bruch der Verpflichtungen von Staaten in bewaffneten Konflikten darstellt.
Sie brachte ihre Solidarität mit den betroffenen arabischen Staaten zum Ausdruck und bekräftigte deren Recht, rechtmäßige Maßnahmen zum Schutz ihrer Bevölkerung zu ergreifen – im Einklang mit internationalen Menschenrechtsstandards und mit der Sicherheit der Zivilbevölkerung als oberster Priorität.
Das Netzwerk rief die Vereinten Nationen, den Menschenrechtsrat und die Sonderberichterstatter dazu auf, die Entwicklungen zu verfolgen, mögliche Verstöße zu untersuchen und die notwendigen Schritte einzuleiten, um Rechenschaft sicherzustellen und eine Ausweitung des Konflikts zu verhindern. Es betonte die Notwendigkeit, die Eskalation zu stoppen und zu diplomatischen Wegen zurückzukehren, um die Sicherheit der Zivilbevölkerung und die Stabilität der Region zu wahren.
Das Netzwerk hob hervor, dass Menschenrechte im Zentrum internationaler Maßnahmen stehen müssen und regionale Stabilität nur durch die Achtung der Rechte der Bevölkerung gewährleistet werden kann.
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