Der Staat Katar verurteilt und prangert den brutalen Angriff des Iran auf die Industriestadt “Ras Laffan” an
Doha, 18. März /QNA/ Der Staat Katar hat den brutalen iranischen Angriff auf die Industriestadt Ras Laffan, bei dem Brände ausbrachen und schwere Schäden an der Anlage verursachten, aufs Schärfste verurteilt. Katar betrachtet diesen Angriff als gefährliche Eskalation, eklatanten Verstoß gegen die Souveränität des Staates und direkte Bedrohung seiner nationalen Sicherheit sowie der Stabilität der Region.
In einer Erklärung bestätigte das Außenministerium heute, obwohl sich der Staat Katar von Beginn an von diesem Kriege eine Distanz hält sowie eine Eskalation vermeiden möchte, wird er von der iranischen Seite ins Visier genommen. Diese besteht darauf, Katar und seine Nachbarländer anzugreifen. Ein solches unverantwortliches Vorgehen untergräbt die regionale Sicherheit und bedroht den internationalen Frieden.
Das Ministerium stellte klar, dass der Staat Katar wiederholt ein Ende der Angriffe auf zivile Einrichtungen und Energieanlagen gefordert hat – einschließlich solcher auf dem Territorium der Islamischen Republik Iran –, um die natürlichen Ressourcen der Bevölkerung der Region zu schützen, sowie den internationalen Frieden und die Sicherheit zu wahren. Die iranische Seite setzt jedoch ihre Eskalationspolitik fort, treibt die Region an den Rand eines Abgrunds und zieht nicht an diesem Konflikt beteiligte Länder hinein.
Der Angriff stellt einen Verstoß gegen die Resolution 2817 des VN-Sicherheitsrates dar. Das Ministerium appellierte erneut an den Rat, seiner Verantwortung für die Wahrung des internationalen Friedens und der Sicherheit nachzukommen sowie die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um diese schwerwiegenden Verstöße einzustellen und die Täter abzuschrecken.
Zudem bekräftigte das Ministerium, dass sich der Staat Katar gemäß Artikel Nr. [51] der Charta der Vereinten Nationen und dem völkerrechtlich garantierten Recht auf Selbstverteidigung das Recht auf Gegenwehr vorbehält. Es betonte, dass Katar nicht zögern werde, alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz seiner Souveränität, Sicherheit und der Sicherheit seiner Bürger/-innen bzw. Einwohner/-innen zu ergreifen.
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