Vizepräsidentin des Schura-Rates sieht wichtige Rolle für Parlamentarier bei Konfliktlösung
Doha, den 17. März /QNA/ Ihre Exzellenz Dr. Hamda bint Hassan Al Sulaiti, stellvertretende Vorsitzende des Schura-Rates, Mitglied des Exekutivausschusses der Interparlamentarischen Union sowie stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses der arabischen Gruppe, hat die zentrale Rolle der Parlamentarier als Vertreter der Völker sowohl bei der Beilegung von Konflikten als auch bei der Gewährleistung von Sicherheit und Stabilität auf globaler Ebene hervorgehoben. Dies geschehe insbesondere durch Dialog und parlamentarische Diplomatie.
In ihrer Wortmeldung im Rahmen der außerordentlichen Sitzung des Exekutivausschusses der Interparlamentarischen Union, die heute per Videokonferenz stattfand, lobte Ihre Exzellenz die Erklärung der Union, in der die iranischen Angriffe auf Katar und weitere Staaten der Region seit dem 28. Februar verurteilt wurden. Sie forderte konkrete Maßnahmen und verstärkte internationale Anstrengungen und betonte, dass eine bloße Verurteilung nicht ausreiche. Zugleich unterstrich sie, dass die Förderung von Frieden und die Beilegung von Konflikten zu den zentralen Aufgaben der Union gehörten.
Ferner verurteilte sie die fortgesetzten militärischen Angriffe Irans auf Katar und andere Staaten der Region aufs Schärfste. Diese Angriffe mittels ballistischer Raketen, Drohnen und Kampfflugzeugen, fuhr Frau Al Sulaiti fort, stellten eine gravierende Verletzung der staatlichen Souveränität dar, gefährdeten die Sicherheit der Zivilbevölkerung und widersprächen den Grundprinzipien des Völkerrechts sowie der Charta der Vereinten Nationen.
Al Sulaiti würdigte am Ende ihrer Rede die Solidarität nationaler Parlamente und parlamentarischer Organisationen mit Katar und bekräftigte, dass der Staat Katar von Beginn an eine Politik der Zurückhaltung verfolgt habe und weiterhin auf Diplomatie und Vermittlung setze.
Die Sitzung befasste sich darüber hinaus mit einer Reihe aktueller internationaler Konflikte, insbesondere im Nahen Osten, sowie deren Auswirkungen auf die Arbeit der Interparlamentarischen Union.
Außerdem wurden die Vorbereitungen für die 152. Generalversammlung der Interparlamentarischen Union, die im April in Istanbul stattfinden soll, erörtert.
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