Ministerium für öffentliche Gesundheit: Sicherheitsleitfaden für Kinder mit Autismus-Spektrum-Störung (ASS) im aktuellen Kontext
Doha, den 15. März /QNA/ Das Ministerium für öffentliche Gesundheit hat gestern, den 14. März 2026, angesichts der aktuellen Lage einen Sicherheitsleitfaden für Kinder mit Autismus-Spektrum-Störung (ASS) veröffentlicht. Dieser enthält wichtige Empfehlungen zur Unterstützung dieser Kinder sowie zu den notwendigen Vorbereitungen.
Er gibt außerdem Hinweise zum Umgang mit Situationen während und nach einem Notfall.
Zu den wichtigsten Empfehlungen des Ministeriums gehört die Erstellung eines Notfallplans, der die Verfügbarkeit wichtiger Medikamente und die Berücksichtigung der spezifischen Bedürfnisse des Kindes sicherstellt.
Der Leitfaden empfiehlt zudem, einen sicheren Treffpunkt für die Familie im Notfall festzulegen und dafür zu sorgen, dass das Kind ein Armband oder einen Anhänger mit seinem Namen, den Kontaktdaten der Familie und einem Hinweis auf seine ASS trägt.
Das Ministerium für öffentliche Gesundheit bittet alle, diesen Leitfaden aufzubewahren sowie mit Familien und Betreuungspersonen zu teilen, da er dazu beiträgt, Kinder mit ASS zu unterstützen und zu schützen.
Um die Sicherheit von Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung in der aktuellen Situation zu gewährleisten, wird die Vorbereitung eines Basispakets empfohlen. Dieses sollte geräuschdämpfende Kopfhörer, die Lieblingsgegenstände des Kindes und wichtige Medikamente enthalten. Idealerweise sollte dieses Paket auch eine Mappe mit den persönlichen Daten des Kindes enthalten, die bei Bedarf leicht zugänglich ist.
Im Rahmen dieser Vorbereitungen empfiehlt das Ministerium, das Kind schrittweise und ruhig durch die Umsetzung des vereinbarten Plans zu führen. Dies beinhaltet, dem Kind einfache Sätze wie „Ich brauche Hilfe“ beizubringen und visuelle Hilfsmittel wie Karten, Symbole und Bilder zu verwenden, um die einzelnen Schritte zu verdeutlichen und das Verständnis des Plans zu festigen. Bezüglich des Umgangs mit der Situation während des Ereignisses empfiehlt das Gesundheitsministerium, Ruhe zu bewahren, da das Sicherheitsgefühl des Kindes davon abhängt. Eltern werden ermutigt, kurze, klare Anweisungen wie „Bleib bei mir” oder „Komm, wir gehen raus” zu verwenden und das Kind immer wieder mit Sätzen wie „Alles wird gut” zu beruhigen.
Das Ministerium betont, wie wichtig es ist, sich an den vereinbarten Plan zu halten und direkt zum vereinbarten Treffpunkt zu gehen. Es unterstreicht außerdem die Notwendigkeit, Lärm und sensorische Reize so weit wie möglich zu minimieren und geräuschdämpfende Kopfhörer oder andere verfügbare Hilfsmittel zur Beruhigung des Kindes zu verwenden.
Zudem betont das Gesundheitsministerium, welche Bedeutung es hat, die Einsatzteams eindeutig darüber zu informieren, dass das Kind eine Autismus-Spektrum-Störung hat, um eine angemessene Betreuung zu gewährleisten.
Die Empfehlungen für die Zeit nach dem Ereignis plädieren für ein ruhiges und fürsorgliches Vorgehen, um die Genesung und Anpassung des Kindes zu fördern. Zudem wird betont, wie wichtig es ist, die täglichen Aktivitäten so bald wie möglich schrittweise wieder aufzunehmen, um das Sicherheitsgefühl des Kindes zu verstärken und es mit vertrauter Sprache zu beruhigen.
Das Gesundheitsministerium appelliert an die Eltern, auf ungewöhnliche Verhaltensänderungen ihres Kindes zu achten und bei Bedarf einen Arzt oder eine Ärztin zu konsultieren. Das Ministerium erklärte, dass diese Empfehlungen darauf abzielen, Familien besser vorzubereiten und Kinder zu schützen, und bekräftigte damit den Slogan: „Gemeinsam für eine sicherere Umwelt für unsere Kinder.“
Es rief die Öffentlichkeit dazu auf, im Notfall die 999 und bei gesundheitsbezogenen Fragen die 16000 anzurufen.
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