In einer Stellungnahme gegenüber "QNA": UNIFIL-Sprecher fordert Deeskalation und Einstellung der Kampfhandlungen
Beirut, den 15. März /QNA/ Danny Ghafri, der offizielle Sprecher der UN-Interimstruppe im Libanon (UNIFIL), hat alle Parteien zur Deeskalation und zur Wiederaufnahme der Kampfhandlungen im Südlibanon aufgerufen.
Ghafri wies darauf hin, dass UNIFIL mit 7.500 Soldaten aus 48 Ländern südlich des Litani-Flusses im Südlibanon gemäß UN-Resolution 1701 im Einsatz ist. Er hob die anhaltende militärische Eskalation und die Feuergefechte entlang der Blauen Linie seit dem 02. März hervor.
Seit Beginn der jüngsten israelischen Eskalation am 02. März wurden laut dem UNIFIL-Sprecher mehr als 800 Menschen umgebracht und über 1.900 verletzt. Über 800.000 Menschen wurden vertrieben und etwa 120.000 von ihnen befinden sich derzeit in Flüchtlingslagern.
Ghafri fügte hinzu, dass UNIFIL Verstöße überwacht und dokumentiert, dem Sicherheitsrat Berichte vorlegt und zudem die Lieferung humanitärer Hilfe sowie den Schutz der Zivilbevölkerung unterstützt.
Er verurteilte die Angriffe auf UNIFIL-Truppen im Südlibanon und wies darauf hin, dass es während der jüngsten Eskalation zu einem Vorfall gekommen sei, bei dem UN-Truppen beschossen wurden. Er forderte alle Parteien nachdrücklich auf, ihrer Verantwortung nachzukommen und die Sicherheit der Friedenstruppen jederzeit zu gewährleisten.
Der Sprecher schloss seine Ausführungen gegenüber der Katarischen Nachrichtenagentur "QNA" mit der Feststellung, dass das Mandat von UNIFIL gemäß der Resolution des UN-Sicherheitsrats zum letzten Mal verlängert wurde. Die Operationen enden am 31. Dezember 2026, der Abzug beginnt im Jahr 2027, sodass die Erfüllung der Aufgaben bis zum Ende des Mandats sichergestellt ist.
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