Katar nimmt an einer Medienkundgebung teil, die von den Staaten des Golf-Kooperationsrates bei den Vereinten Nationen organisiert wurde, um den Entwurf einer Resolution des Sicherheitsrates zur Verurteilung der iranischen Angriffe zu unterstützen
New York, den 11. März /QNA/ Ihre Exzellenz Scheicha Alya Ahmed bin Saif Al Thani, die Ständige Vertreterin Katars bei den Vereinten Nationen, nahm am Sitz der Vereinten Nationen in New York an einer Medienkundgebung teil, die von den Staaten des Golf-Kooperationsrates bei den Vereinten Nationen organisiert wurde. Diese Kundgebung bezog sich auf den Resolutionsentwurf, den das Königreich Bahrain im Namen der Staaten des Golf-Kooperationsrates und des Haschemitischen Königreichs Jordanien dem Sicherheitsrat vorgelegt hat und der die iranischen Angriffe auf das Gebiet der Mitgliedsstaaten und anderer Staaten verurteilt.
Ihre Exzellenz, die Ständige Vertreterin des Staates Katar bei den Vereinten Nationen, wies in einer während der Kundgebung abgegebenen Erklärung darauf hin, dass der Resolutionsentwurf im Anschluss an die ungerechtfertigten und rechtswidrigen Angriffe der Islamischen Republik Iran auf das Territorium der Mitgliedsstaaten des Rates, einschließlich Katar, eingebracht wurde.
Sie stellte klar, dass diese Angriffe eine eklatante Verletzung der nationalen Souveränität und einen direkten Angriff auf die Sicherheit der Mitgliedsstaaten sowie die Unversehrtheit ihres Territoriums darstellen. Zudem seien sie eine inakzeptable Eskalation, die die Sicherheit und Stabilität der Region bedrohe.
Katar: UN-Vertreterin – breite Unterstützung für Resolution zeigt weltweite Sorge über iranische Angriffe.
In diesem Zusammenhang brachte Katar seine Erwartung zum Ausdruck, dass der Sicherheitsrat seiner Verantwortung nachkommt und sich zur Unterstützung des Resolutionsentwurfs zusammenschließt, um ein klares Signal für die sofortige Beendigung dieser Angriffe zu senden.
Sie betonte, dass dank der Wachsamkeit der katarischen Streitkräfte sowie der Effizienz der Armee und der Luftverteidigungssysteme des Landes und ihres hohen Bereitschaftsgrades keine menschlichen Verluste verzeichnet wurden.
Sie betonte, dass diese Angriffe das souveräne Territorium des Staates Katar ins Visier genommen, die Zivilbevölkerung gefährdet und Schäden an der zivilen Infrastruktur verursacht hätten. Diese Handlungen stellten einen eindeutigen Verstoß gegen das Völkerrecht und die Charta der Vereinten Nationen dar.
Sie fügte hinzu, dass Katar zu den Staaten gehörte, die den Dialog mit der Islamischen Republik Iran gefördert haben – im Rahmen seiner Politik, die auf der Bedeutung der Beilegung von Streitigkeiten und Konflikten mit friedlichen Mitteln beruht. Doch die fortgesetzte Zielsetzung des katarischen Territoriums spiegele keinen guten Willen wider und beeinträchtige die Grundlagen des gegenseitigen Verständnisses, auf denen die bilateralen Beziehungen zwischen beiden Ländern aufgebaut sind.
Sie erneuerte die scharfe Verurteilung Katars dieser Angriffe und bekräftigte das uneingeschränkte Recht des Landes auf eine Antwort gemäß Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen – zur Verteidigung seiner Souveränität sowie zum Schutz seiner Sicherheit und nationalen Interessen.
Darüber hinaus betonte sie, dass die Botschaft heute klar und einfach sei: Der Sicherheitsrat müsse handeln und seiner Verantwortung gerecht werden. Sie warnte, dass ein Ausbleiben der Reaktion ein gefährliches Signal senden würde, wonach Angriffe auf Nachbarstaaten, die nichts mit dem Konflikt zu tun haben, ohne Konsequenzen bleiben könnten.
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