Das Welternährungsprogramm warnt vor Instabilität im Nahen Osten, die die Ernährungsunsicherheit verschärfen könnte
Rom, den 10. März /QNA/ Das Welternährungsprogramm hat davor gewarnt, dass steigende Lebensmittel- und Kraftstoffpreise den Hunger in der Welt verschärfen könnten, und hinzugefügt, dass die militärische Eskalation im Nahen Osten bereits unmittelbare Auswirkungen auf die Ernährungssicherheit in der Region habe, insbesondere im Libanon, im Iran und im Gazastreifen.
In einer Pressemitteilung erklärte das Programm, dass die Störung der Lieferketten, steigende Kosten und sinkende Kaufkraft der Haushalte Menschen, die bereits am Rande der Hungersnot stehen, in eine noch schwerwiegendere Ernährungsunsicherheit treiben werden.
Es wies darauf hin, dass die Eskalation im Nahen Osten zu erheblichen Störungen der globalen Lieferketten führe. Außerdem werde ein Großteil der weltweiten Düngemittelvorräte über die Straße von Hormus transportiert.
Das Programm erklärte außerdem, dass die steigenden Ölpreise zusätzlichen Druck ausübten.
Seit Beginn der Spannungen im Nahen Osten sind die Ölpreise deutlich gestiegen, was zu höheren Kraftstoff- und Transportkosten geführt und das Risiko eines erneuten Anstiegs der weltweiten Inflation erhöht hat, mit direkten Auswirkungen auf die Lebensmittelpreise weltweit. Dieser Druck auf die Lieferketten erhöht auch die Kosten für die lebenswichtigen Operationen des Welternährungsprogramms.
Englisch
Français
Deutsch
Español