14 arabische und islamische Staaten sowie der Golf-Kooperationsrat, die Arabische Liga und die Organisation für Islamische Zusammenarbeit verurteilten die Äußerungen des US‑Botschafters in Israel
Doha, den 22. Februar /QNA/ Die Außenministerien von Katar, Saudi-Arabien, Jordanien, Bahrain, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Indonesien, Pakistan, Ägypten, der Türkei, Syrien, Palästina, Kuwait, dem Libanon und Oman sowie das Generalsekretariat des Golf-Kooperationsrates, die Arabische Liga und die Organisation für Islamische Zusammenarbeit äußerten ihre scharfe Verurteilung und Besorgnis über die Äußerungen des US‑Botschafters in Israel, in denen er die Akzeptanz einer israelischen Kontrolle über arabische Gebiete, einschließlich des besetzten Westjordanlands, angedeutet hatte.
Die Ministerien betonten die entschlossene Ablehnung ihrer Staaten gegenüber solchen gefährlichen Äußerungen, die einen eklatanten Verstoß gegen die Grundsätze des Völkerrechts und die Charta der Vereinten Nationen darstellen und eine ernsthafte Bedrohung für die Sicherheit der Region bilden.
Die Außenministerien erklärten, die Aussagen widersprächen sowohl der von Präsident Trump vorgestellten Vision als auch dem Gaza‑Friedensplan, der auf Deeskalation und einer politischen Lösung für einen unabhängigen Palästinenserstaat abzielt.
Die Ministerien betonten, dass diese Äußerungen den Werten von Toleranz und friedlichem Zusammenleben direkt widersprechen. Jegliche Aussagen, die darauf abzielen, die Kontrolle über fremde Gebiete zu legitimieren, untergraben diese Ziele, schüren Spannungen und wirken als Aufruf zur Konfrontation statt als Beitrag zum Frieden.
Die Außenministerien stellten klar, dass Israel keine Souveränität über palästinensische oder andere arabische besetzte Gebiete hat.
Darüber hinaus äußerten die Ministerien ihre vollständige Ablehnung jeglicher Versuche, das Westjordanland zu annektieren oder von dem Gazastreifen zu trennen. Sie sprachen sich entschieden gegen die Ausweitung der Siedlungsaktivitäten im besetzten palästinensischen Gebiet aus und lehnten jegliche Bedrohung der Souveränität arabischer Staaten kategorisch ab.
Die Außenministerien warnten vor den Folgen der israelischen Expansionspolitik, die Gewalt schüre und den Friedensprozess gefährde, und forderten ein Ende provokativer Aussagen.
Die Außenministerien betonten ihr klares Eintreten für das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser, einen Staat auf den Grenzen von 1967 und das Ende der Besetzung arabischer Gebiete.
Englisch
Français
Deutsch
Español