Studie: Bestimmte Lebensmittel können die Intelligenz von Kindern beeinträchtigen
Washington, den 17. Februar /QNA/ -Die Studie von Forschern der Universität Illinois und der Bundesuniversität Pelotas untersucht den Zusammenhang zwischen frühkindlicher Ernährung und späterer kognitiver Entwicklung. Sie basiert auf einer der längsten Bevölkerungsstudien in Lateinamerika und begleitet seit der Geburt Tausende von Kindern.
Die Forscher analysierten die Ernährungsgewohnheiten im Alter von zwei Jahren und bewerteten die kognitive Leistung im Schulalter. Dabei wurden zwei Hauptmuster identifiziert: ein gesundes Muster mit Bohnen, Obst, Gemüse und natürlichen Kinderprodukten sowie ein ungesundes Muster mit stark verarbeiteten Lebensmitteln wie Snacks, Süßigkeiten, Softdrinks und Wurstwaren.
Kinder, die stärker dem ungesunden Muster folgten, erzielten im Alter von sechs bis sieben Jahren niedrigere IQ-Werte. Dieser Zusammenhang blieb auch nach Berücksichtigung sozialer und familiärer Faktoren bestehen. Besonders betroffen waren biologisch verletzliche Kinder, die bereits früh Wachstumsdefizite aufwiesen. Die Forscher erklären die negativen Effekte durch chronische Entzündungen, oxidativen Stress und Veränderungen der Darm-Hirn-Achse.
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