Die OIC warnt: Die Landmaßnahmen der israelischen Besatzungsmacht im Westjordanland gefährden die Zwei-Staaten-Lösung
Dschidda, den 16. Februar /QNA/ Die Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) hat davor gewarnt, dass die jüngsten Maßnahmen der israelischen Besatzungsbehörden im besetzten Westjordanland die Aussichten auf eine Zwei-Staaten-Lösung gefährden könnten.
In einer am Montag von ihrem Hauptsitz in Dschidda veröffentlichten Erklärung verurteilte der aus 57 Mitgliedern bestehende Block Israels „illegale Verfahren und Entscheidungen” und verwies dabei insbesondere auf die Einleitung von Landbesiedlungsprozessen in Teilen des besetzten Westjordanlands unter der Bezeichnung „Staatsland”.
Die OIC erklärte, dieser Schritt sei Teil einer umfassenderen Bemühung, die Kontrolle über palästinensisches Gebiet zu festigen, Siedlungen auszuweiten und die Lebensfähigkeit eines zukünftigen palästinensischen Staates zu schwächen.
Die OIC lehnte die Maßnahmen ab und verurteilte sie mit der Begründung, dass sie sich gegen die Präsenz und die Rechte des palästinensischen Volkes richten, einschließlich seines Rechts auf Selbstbestimmung.
Die Organisation bekräftigte ihre Unterstützung für die Gründung eines unabhängigen und souveränen palästinensischen Staates nach den Grenzen vom 4. Juni 1967 mit Ostjerusalem als Hauptstadt.
Die OIC forderte die internationale Gemeinschaft, insbesondere den UN-Sicherheitsrat, auf, unverzüglich zu intervenieren, um Israel als Besatzungsmacht zu zwingen, seine illegalen Handlungen einzustellen. Zudem drängte sie darauf, Israel für Verstöße gegen das palästinensische Volk, sein Land und seine heiligen Stätten zur Rechenschaft zu ziehen.
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