Katar erneuert sein Versprechen zu Vermittlung und humanitärer Diplomatie
Genf, den 30. Oktober /QNA/ Dass dauerhafter Frieden die Voraussetzung dafür sei, Leben zu schützen, die Würde des Menschen zu wahren und das Recht auf Gesundheit und Entwicklung für alle zu verwirklichen, davon zeigt sich der Staat Katar überzeugt – und hat deshalb sein Bekenntnis erneuert, seine Bemühungen um Vermittlung, Deeskalation und humanitäre Diplomatie fortzuführen.
Abdulaziz Mohammed Al Mansouri, Zweiter Sekretär der Ständigen Vertretung Katars beim Büro der Vereinten Nationen in Genf, trug die Erklärung des Staates Katar bei der Podiumsdiskussion zum „Schutz des Rechts auf Gesundheit und auf Entwicklung im Kontext bewaffneter Konflikte“ vor, im Rahmen des Sozialforums 2026 des Menschenrechtsrats in Genf.
„Das höchste erreichbare Maß an körperlicher und geistiger Gesundheit ist ein grundlegendes Menschenrecht, das ohne Diskriminierung im Frieden ebenso gewährleistet sein muss wie im Konflikt“, betonte Al Mansouri. Die Angriffe auf den Gesundheitssektor nähmen zu, obgleich das humanitäre Völkerrecht den Schutz von Einrichtungen und Personal klar regle; sie beraubten Zivilisten der nötigen Versorgung, untergrüben Gesundheitssysteme und Infrastruktur und hemmten die Entwicklung – am härtesten treffe es Frauen, Kinder, Vertriebene und Menschen mit Behinderungen.
Einstimmig habe der Menschenrechtsrat auf seiner 62. Tagung die Resolution „Schutz der Gesundheitsversorgung in bewaffneten Konflikten“ angenommen, berichtete er – eine Resolution, die Katar angestoßen, formuliert, verhandelt und eingebracht habe und die von 62 Staaten aus allen geografischen Gruppen mitgetragen worden sei; dieser breite Konsens zeige, wie dringlich konkrete Schritte seien, da Angriffe auf medizinische Einrichtungen und ihr Personal trotz bestehender Verpflichtungen, einschließlich der Resolution 2286 des Sicherheitsrates von 2016, fortdauerten.
Alle Konfliktparteien, mahnte der Diplomat, müssten ihren Pflichten aus humanitärem Völkerrecht und internationalen Menschenrechtsnormen nachkommen, Krankenhäuser, medizinische Transporte und Gesundheitspersonal schützen, deren sicheren und ungehinderten Zugang zu Hilfsbedürftigen gewährleisten und die grundlegende Gesundheitsversorgung ohne Unterbrechung aufrechterhalten.
Die Mechanismen zur Beobachtung, Dokumentation und Meldung von Angriffen gelte es ihm zufolge zu optimieren und Rechenschaft wie Strafverfolgung sicherzustellen, um der Straflosigkeit ein Ende zu setzen und Wiederholungen vorzubeugen; zugleich müsse das Recht auf Gesundheit Eingang in Friedensverhandlungen und Pläne für Erholung und Wiederaufbau finden, getragen von internationaler Zusammenarbeit und Investitionen in widerstandsfähige, inklusive Gesundheitssysteme.
Auf die Partnerschaft von Staaten, internationalen Organisationen und humanitären Akteuren komme es an, unterstrich Al Mansouri, um nachhaltige Finanzierung zu sichern, Gesundheitspersonal zu stützen, zerstörte Einrichtungen wiederherzustellen und Gemeinschaften gegen Gesundheitskrisen zu wappnen; eine genaue und rechtzeitige Dokumentation der Angriffe sei der entscheidende Schritt, um Verantwortung zuzuweisen, die internationale Antwort zu verbessern und neue Verstöße zu verhindern.
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