Katar verurteilt Eindringen israelischen Ministers in die Al-Aqsa-Moschee scharf
Doha, den 27. Oktober /QNA/ Als schwerwiegenden Verstoß gegen internationales Recht und als unzulässige Verletzung der religiösen Gefühle von Millionen Muslimen weltweit hat der Staat Katar das Eindringen des extremistischen israelischen Ministers für nationale Sicherheit begleitet von Siedlergruppen in die gesegnete Al-Aqsa-Moschee unter dem Schutz der Polizei der Besatzungsmacht verurteilt.
Die gesegnete Al-Aqsa-Moschee sei, wie das Außenministerium heute in einer Erklärung betonte, allein eine Gebetsstätte der Muslime, und alle einseitigen Schritte, die den historischen und rechtlichen Status quo Jerusalems und seiner Heiligtümer verändern wollten, seien nach dem Völkerrecht null und nichtig.
Wenn diese wiederholten Verstöße und Provokationen andauerten, warnte das Ministerium, würden sie die Kreise von Gewalt und Eskalation in der Region weiter anfachen und die Aussichten auf Ruhe und Stabilität untergraben; erneut appellierte es an die internationale Gemeinschaft, umgehend zu handeln, um Israel zur Einstellung seiner anhaltenden Verstöße gegen das palästinensische Volk und dessen Heiligtümer und zur Befolgung der einschlägigen Resolutionen der internationalen Legitimität zu verpflichten.
Ihm zufolge – dem Außenministerium – steht Katar unverrückbar zur palästinensischen Sache und zur Standhaftigkeit des palästinensischen Volkes, eine Haltung, die auf das Ende der Besatzung und auf die Verwirklichung der legitimen Rechte der Palästinenser zielt, an erster Stelle die Gründung ihres unabhängigen Staates in den Grenzen von 1967 mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt.
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