Libanons Präsident: Danke Katar!
Beirut, den 16. Oktober /QNA/ Für die Rolle, die der Staat Katar unter der Führung S.H. des Emirs Scheich Tamim bin Hamad Al Thani bei den Bemühungen um die Rückkehr der Stabilität in die Staaten der Region spielt, hat der Präsident der Libanesischen Republik, S.E. General Joseph Aoun, seine Anerkennung ausgesprochen; Katar, so hob er hervor, nähere die Standpunkte einander an und beseitige die Ursachen der Eskalation.
Das libanesische Präsidialamt teilte in einer Erklärung mit, Aoun habe diese Worte gefunden, als er heute in Beirut den Ministerpräsidenten und Außenminister, S.E. Scheich Mohammed bin Abdulrahman bin Jassim Al Thani, empfing.
Aoun richtete seinen Dank an S.H. den Emir und an die katarische Regierung für die Unterstützung, die der Staat Katar dem Libanon in den verschiedensten Bereichen zuteilwerden lässt. Der Dank ging mit der Hoffnung einher, Katar werde gemeinsam mit den arabischen und befreundeten Staaten seine Bemühungen fortsetzen, Israel sowohl zur Beendigung seiner Angriffe im Süden zu bewegen als auch auf die Umsetzung des Rahmenabkommens hinzuwirken, das aus den von den Vereinigten Staaten begleiteten Verhandlungen zwischen dem Libanon und Israel hervorgegangen war.
Was die libanesisch-katarischen Beziehungen betrifft, so begrüßte der Präsident abermals jede Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern, gleich auf welchem Gebiet, vor allem aber im Energiesektor; Katar, merkte er an, habe sich bereit gezeigt, an Lösungen für die Stromkrise mitzuwirken, unter der der Libanon leidet.
„Weder die Unterstützung, die Katar dem Libanon in schwierigen Zeiten gewährt hat, noch die Hilfe, die es bis heute leistet, wird das libanesische Volk vergessen“, versicherte Aoun.
Der Besuch S.E. des Ministerpräsidenten und Außenministers in Beirut ist ihm zufolge Ausdruck der Zuneigung und Unterstützung Katars und zugleich eine neue Botschaft der Hoffnung an die Libanesinnen und Libanesen – wofür der Präsident seinem Gast ausdrücklich dankte.
Einmal mehr verurteilte Aoun die Angriffe, denen die Golfstaaten ausgesetzt waren, zuletzt jene auf das Königreich Saudi-Arabien, und bekräftigte, dass der Libanon, Führung wie Volk, solidarisch an der Seite der Brüder in den Golfstaaten stehe.
Aoun ging schließlich auf die fortdauernden israelischen Angriffe auf den Süden des Libanon ein, die Todesopfer und Verletzte gefordert und die von Israel besetzten Dörfer und Ortschaften des Südens zerstört hätten.
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