Katar bei GCC-IWF-Treffen vertreten
Manama, den 01. Oktober /QNA/ In Manama haben die Finanzminister und Zentralbankgouverneure der Mitgliedstaaten des Golf-Kooperationsrates mit IWF-Direktorin Kristalina Georgieva über die wirtschaftliche Lage beraten.
Am gemeinsamen Treffen nahm auch Katar teil. Vertreten wurde das Land von Ihren Exzellenzen: dem Finanzminister Ali bin Ahmed Al Kuwari und QCB-gouverneur Scheich Bandar bin Mohammed bin Saoud Al Thani.
Im Mittelpunkt der Beratungen standen verschiedene finanz- und wirtschaftspolitische Themen, allen voran die konjunkturellen Perspektiven der GCC-Staaten und die daraus abzuleitenden politischen Prioritäten vor dem Hintergrund der geopolitischen Entwicklungen und Verwerfungen, mit denen sich die Region derzeit konfrontiert sieht.
Erörtert wurden auch die Herausforderungen, die sich daraus für die Volkswirtschaften der Golfstaaten ergeben.
Eingehend befassten sich die Teilnehmer ferner mit politischen Handlungsoptionen, die darauf abzielen, die wirtschaftliche und finanzielle Stabilität zu wahren und die Widerstandsfähigkeit der GCC-Staaten gegenüber den ökonomischen Folgen geopolitischer Spannungen und handelspolitischer Störungen weiter zu erhöhen.
Zur Sprache kamen darüber hinaus Möglichkeiten, die wirtschaftliche Diversifizierung voranzutreiben, ein stärker vom Privatsektor getragenes Wachstum zu begünstigen und Strukturreformen weiterzuführen, durch die neue Arbeitsplätze geschaffen und zugleich die Wettbewerbsfähigkeit der Volkswirtschaften in der Golfregion gesteigert werden können.
Al Kuwari Finanzminister hob die Bedeutung widerstandsfähigerer Volkswirtschaften und einer weiteren wirtschaftlichen Diversifizierung in der Region hervor. Die aktuellen Herausforderungen böten daneben einen Anreiz, die regionale Zusammenarbeit auszubauen und eine stärkere wirtschaftliche Integration anzustreben.
Zu diesem Termin würdigte der Finanzminister die IWF-Bemühungen, die wirtschaftlichen Auswirkungen der gegenwärtigen Entwicklungen fundiert zu bewerten und deren mögliche weitere Entwicklung abzuschätzen. Angesichts der bestehenden Unsicherheiten komme einem kontinuierlichen Austausch mit dem Fonds besondere Bedeutung zu, zumal eine enge Zusammenarbeit und ein fortgesetzter Dialog dazu beitragen könnten, die wirtschaftliche und finanzielle Stabilität nachhaltig abzusichern.
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