UNRWA stellt fest, dass Hilfe für Gaza nicht ausreicht und weiterhin unzureichend ist
New York, den 09. Januar /QNA/ Der Generalkommissar des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge (UNRWA), Philippe Lazzarini, erklärte, dass die seit drei Monaten andauernde Waffenruhe im Gazastreifen nicht zu einer ausreichenden Verbesserung geführt habe, um den Bedarf der Bevölkerung zu decken. Er betonte, dass die Hilfe weiterhin unter dem erforderlichen Niveau liege.
Lazzarini fügte in heutigen Presseaussagen zu den jüngsten Entwicklungen in Gaza hinzu: "Es sind drei Monate seit der Waffenruhe vergangen, aber die Hilfe ist immer noch unzureichend, um den Bedarf der Bevölkerung zu decken."
Er fuhr fort: "Die Nicht-Lebensmittelhilfe ist sehr begrenzt, und die Bevölkerung lebt weiterhin in Trümmern, in unsicheren Unterkünften; es gibt Zelte, die Wasser durchlassen und keinen angemessenen Schutz bieten. Ihnen fehlt fast alles."
Lazzarini wies darauf hin, dass die Bildung trotz der vielen Herausforderungen oberste Priorität habe, und präzisierte: "Bisher haben wir mehr als 60.000 Kinder wieder in den Präsenzunterricht eingegliedert und bieten mehr als 280.000 Kindern Fernunterricht an; das ist jedoch immer noch weit von dem entfernt, was benötigt wird."
Der UNRWA-Generalkommissar ging auch auf die Finanzkrise der Agentur ein und wies darauf hin, dass die USA ihre Finanzierung für UNRWA seit Februar 2024 aufgrund von Vorwürfen gegen einige ihrer Mitarbeiter eingefroren haben.
Lazzarini erwähnte ebenfalls die vollständige Einstellung bestimmter UNRWA-Aktivitäten im besetzten Ost-Jerusalem als Folge israelischer Gesetze.
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