Eine rekordverdächtige Kältewelle legt den Reiseverkehr für Tausende von Passagieren in Kanada lahm
Ottawa, den 24. Januar /QNA/ Eine extreme Kältewelle fegte heute über weite Teile Kanadas hinweg und erreichte Québec, die Prärieprovinzen, Ontario sowie Teile der Atlantikprovinzen. Dies führte zu erheblichen Beeinträchtigungen des Flugverkehrs sowie zu Verspätungen und Flugausfällen an großen Flughäfen.
Laut kanadischer Medien sanken die Temperaturen in Québec auf rund -38 °C, wohingegen in einigen Gebieten der Prärie aufgrund einer arktischen Kaltluftmasse Rekordtiefstwerte von bis zu -55 °C gemessen wurden.
Die Fluggesellschaften führten die Verspätungen und Flugausfälle auf die extreme Kälte zurück, da die Enteisung der Flugzeuge und die Überprüfung der Startausrüstung mehr Zeit in Anspruch nahmen, um die Sicherheit von Passagieren und Besatzung zu gewährleisten.
Insgesamt wurden 171 Flüge am Flughafen Toronto Pearson und 22 Flüge am internationalen Flughafen Montreal-Pierre Elliott Trudeau gestrichen. "Environment Canada" bestätigte, dass sich Ontario auf einen flächendeckenden Frost vorbereitet. Die gefühlte Temperatur in Toronto und Ottawa wird voraussichtlich zwischen -30 und -40 °C liegen. Die Behörde wies darauf hin, dass die ungewöhnliche Kälte den Flugbetrieb zusätzlich belastet und mehr Zeit für das Risikomanagement und die Gewährleistung der Flugsicherheit erfordert.
In den Vereinigten Staaten verursachte ein schwerer Wintersturm weitreichende Beeinträchtigungen und führte zur Annullierung Tausender Flüge, darunter auch Flüge nach Kanada. Bis Samstagmorgen waren landesweit mehr als 3.600 Flüge gestrichen und über 9.000 verspätet.
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