Starlink kündigt Umstrukturierung seiner Satellitenkonstellation an - die Sicherheit zu erhöhen
Washington, den 02. Januar /QNA/ Herr Michael Nicolls, Vizepräsident für Starlink Engineering bei SpaceX, hat angekündigt, dass das Unternehmen 2026 mit einer Umstrukturierung seiner Konstellation beginnen wird. Dabei sollen alle derzeit in 550 Kilometern Höhe operierenden Satelliten auf eine Umlaufbahn von etwa 480 Kilometern abgesenkt werden.
Nicolls erklärte, diese Maßnahme zielte darauf ab, die Weltraumsicherheit zu erhöhen, indem Kollisionsrisiken zwischen Satelliten und orbitalen Trümmern reduziert werden. Die Absenkung der Orbits trage dazu bei, die Dichte der Raumfahrtobjekte in höheren Lagen zu verringern.
Zudem schrieb Nicolls auf der Social-Media-Plattform X: „Das Absenken der Satelliten erlaubt es, die Starlink-Orbits zu verdichten und wird die Weltraumsicherheit in mehrfacher Hinsicht erhöhen" Er wies darauf hin, dass die Anzahl von Trümmerobjekten und geplanten Satellitenkonstellationen deutlich unterhalb von 500 km geringer sei, was die allgemeine Kollisionswahrscheinlichkeit verringere.
Darüber hinaus teilte das Unternehmen mit, dass einer seiner Satelliten innerhalb einer Konstellation von fast 10.000 Einheiten einen rapiden Orbitabfall von etwa vier Kilometern erfahren habe. Dies deute auf die Möglichkeit eines größeren Vorfalls an Bord hin.
Diese Ankündigung folgt auf die Enthüllung einer Störung an Bord eines Starlink-Satelliten im vergangenen Dezember, die zur Bildung einer begrenzten Menge an Weltraumschrott sowie zum Kommunikationsverlust mit dem Gerät in 418 Kilometern Höhe führte – ein für den Betreiber des Satelliteninternet-Netzwerks relativ seltener Vorfall.
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