Europäische Länder kündigen die Entsendung einer Streitmacht auf die Insel Grönland an
Brüssel, den 15. Januar /QNA/ Frankreich, Schweden und Deutschland haben den Einsatz einer Streitmacht in Grönland für eine Aufklärungsmission im Rahmen der von Dänemark organisierten „Arctic Resilience“-Übungen angekündigt.
Frankreich erklärte, dass die ersten Soldaten bereits auf dem Weg zur Insel seien und weitere folgen würden, während das deutsche Verteidigungsministerium erklärte, dass die Mission aufgrund bestehender Bedrohungen beschlossen worden sei.
Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius erklärte, die NATO werde Russland oder China nicht erlauben, die Arktis für militärische Zwecke zu nutzen, nachdem die Berliner Behörden bekannt gegeben hatten, dass sie sich ihren europäischen Partnern anschließen und Truppen zu einer Aufklärungsmission auf die Insel entsenden würden. Er erklärte, es sei wichtig, dass die Europäische Union sich innerhalb der NATO eng mit den Vereinigten Staaten hinsichtlich der Aufklärungsoperationen in Grönland unter dänischem Kommando abstimme.
Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen bestätigte ihrerseits, dass es Uneinigkeit mit den Vereinigten Staaten über Grönland gebe, und erklärte, Washington wolle weiterhin die Kontrolle über die selbstverwaltete Insel, die zu ihrem Land gehöre. Dies geschah einen Tag nach einem Treffen von Vertretern der drei Parteien im Weißen Haus.
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