QFC drängt auf globale Regulierungsharmonisierung bei der Tokenisierung der Vermögenswerte
Doha, den 03. August /QNA/ Das „Qatar Financial Centre” (QFC) hat in einem aktuellen Bericht die Notwendigkeit einer koordinierten, internationalen Regulierungsarchitektur sowie einer sektorübergreifenden Zusammenarbeit betont, um das volle Potenzial der Tokenisierung der Vermögenswerte auszuschöpfen.
Der in Zusammenarbeit mit Global Stratalogues und dem Global Blockchain Business Council entstandene Bericht unterstreicht die Dringlichkeit klarer rechtlicher Rahmenbedingungen, sicherer technologischer Infrastrukturen sowie einheitlicher internationaler Standards, um Vertrauen zu schaffen und die breite Akzeptanz dieser aufstrebenden Technologie zu fördern.
„Tokenisierung kann echten Mehrwert schaffen, indem sie den Zugang zu Vermögenswerten erleichtert und deren Übertragbarkeit vereinfacht“, erklärte Herr Yousuf Mohamed Al Jaida, CEO des QFC. „Um nachhaltiges Wachstum zu ermöglichen, bedarf es eindeutiger Regeln, gesicherter Verwahrungslösungen und praktischer Anwendungsmodelle.“
Auch Herr Henk J. Hoogendoorn, Chef der Finanzabteilung des QFC, betonte die strategische Bedeutung der Technologie und erklärte, Tokenisierung solle „den Zugang zu Finanzmärkten demokratisieren und realwirtschaftlichen Nutzen stiften“ – ein Ziel, dem sich Katar mit Nachdruck verpflichtet sehe.
Der Bericht stützt sich auf Einschätzungen internationaler Fachleute und hebt hervor, dass eine Angleichung regulatorischer Rahmenwerke sowie eine enge Kooperation zwischen öffentlichen und privaten Akteuren essenziell sind, um inklusive, zukunftsfähige Token-Ökosysteme zu etablieren. Als konkrete Handlungsempfehlung spricht sich das QFC für die Einrichtung institutioneller Testumgebungen („Sandboxes“) und die Entwicklung globaler Standards aus, um bestehende Fragmentierungen in der Gesetzgebung zu überwinden und die Interoperabilität zwischen verschiedenen Jurisdiktionen zu erweitern.
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