Ministerpräsident: Katars Bewerbung für Olympia 2036 ist Ausdruck globaler Verantwortung
Doha, den 22. Juli /QNA/ Seine Exzellenz Der Ministerpräsident und Außenminister, Scheich Mohammed bin Abdulrahman bin Jassim Al Thani, hat den offiziellen Antrag des Nationalen Olympischen Komitees Katars zur Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036 als Meilenstein auf dem Weg weiterer nationaler Errungenschaften gewürdigt. Die Bewerbung, so betonte Seine Exzellenz, sei Ausdruck der bedeutenden Rolle, die Katar mittlerweile auf der internationalen Sportbühne einnimmt.
Sollte dem Land die Ehre zuteilwerden, Gastgeber dieses globalen Großereignisses zu sein, wäre Katar das erste Land im Nahen Osten und Nordafrika, das Olympische Spiele ausrichtet – ein erneuter Beleg für seine ausgeprägte organisatorische Leistungsfähigkeit sowie seine umfassenden praktischen und fachlichen Kompetenzen, so Seine Exzellenz weiter.
Der Ministerpräsident unterstrich, dass die Bewerbung auf dem Fundament bisheriger Erfolge ruhe, insbesondere auf Katars herausragender Ausrichtung internationaler Sportgroßereignisse – an vorderster Stelle der FIFA-Weltmeisterschaft Katar 2022, die weltweit als eine der besten Turnierausgaben in der Geschichte des Fußballs gewürdigt wurde.
Wie Seine Exzellenz weiter ausführte, sei es Katar in der Vergangenheit gelungen, umfassende organisatorische Konzepte umzusetzen und gleichzeitig ein sicheres, komfortables Umfeld für Besucherinnen und Besucher aus aller Welt zu schaffen. Insbesondere die herzliche Gastfreundschaft sowie der gesellschaftliche Zusammenhalt hätten ein authentisches Bild arabischer Werte vermittelt und wesentlich zur besonderen Atmosphäre der Wettbewerbe beigetragen.
Diese Bewerbung verstehe sich jedoch nicht allein als organisatorisches Vorhaben, sondern als Darstellung einer weiterreichenden Vision, sagte er und fuhr fort, Katar begreife Sport als globale Sprache, als Instrument der nachhaltigen Entwicklung sowie als Brücke des Dialogs und der Annäherung zwischen den Völkern. In diesem Kontext verwies Seine Exzellenz auf das nationale Engagement für das Prinzip „Sport für den Frieden“ und hob zugleich die hochmoderne Sicherheitstechnologie Katars hervor, die sich bereits bei der Absicherung der FIFA-WM 2022 bewährt habe und nun auch zur Unterstützung der Olympischen Spiele Paris 2024 herangezogen werde.
Mit modernsten Sportstätten, einer Infrastruktur auf Weltniveau sowie einem erfahrenen Organisationsteam präsentierte Katar, so der Ministerpräsident, eine in sich schlüssige und überzeugende Bewerbung – getragen von Professionalität, Vertrauen und dem Willen, eine inspirierende Ausgabe der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036 zu verwirklichen. Ziel sei es, erneut eine Plattform zu schaffen, die Vielfalt zelebriert und Menschen unterschiedlichster Kulturen willkommen heißt, erklärte er.
Zusammenfassend steht die Initiative im Einklang mit der nationalen Vision Katars 2030, die auf den Aufbau einer fortschrittlichen Gesellschaft abzielt und einen Ausgleich zwischen wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Entwicklung sucht. Der Mensch steht dabei im Mittelpunkt – Sport werde dabei als Werkzeug zur Förderung des globalen Verständnisses und der gesellschaftlichen Teilhabe verstanden. Zudem unterstreicht die Bewerbung zentrale Ziele der dritten nationalen Entwicklungsstrategie, darunter die Stärkung der nationalen Identität, die Förderung gesellschaftlichen Engagements und die nachhaltige Präsenz Katars auf internationaler Ebene.
Englisch
Français
Deutsch
Español
русский
हिंदी
اردو