Der Staat Katar nimmt an Treffen des Regionalen Netzwerks für Vermögensrückgewinnung für den Nahen Osten und Nordafrika teil
Dschidda, den 08. Oktober /QNA/ Der Staat Katar nahm an der ersten Generalversammlung des Interinstitutionellen Netzwerks für die Rückführung von Vermögenswerten im Nahen Osten und Nordafrika (MENA-ARIN) teil, die in Dschidda, Saudi-Arabien, stattfand.
Seine Exzellenz, Generalstaatsanwalt Dr. Issa bin Saad Al Jafali Al Nuaimi, leitet die Delegation des Staates Katar.
Auf dieser zweitägigen Tagung werden die Ziele des regionalen Netzwerks zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten diskutiert, um unrechtmäßig erworbene Vermögenswerte zu identifizieren, aufzuspüren, einzufrieren, zu beschlagnahmen.
Außerdem werden die Einrichtung eines wirksamen Netzwerks von Kontaktstellen zwischen den Mitgliedstaaten, die Unterstützung der Entwicklung und Vereinheitlichung nationaler Rechtsrahmen, die Stärkung der einschlägigen institutionellen Strukturen und die Festigung der Zusammenarbeit und der Partnerschaften mit internationalen Organisationen und ähnlichen regionalen Netzwerken erörtert.
Diese erste Jahreshauptversammlung markiert den offiziellen Start von MENA-ARIN, das damit seinen Weg zur Stärkung der Grundsätze der Transparenz und Zusammenarbeit beginnt, um die Bemühungen zur Vermögensrückgewinnung in der gesamten Region zu unterstützen.
In seiner Rede betonte der Generalstaatsanwalt, dass der Staat Katar erhebliche Anstrengungen unternimmt, um Geldwäsche und Korruption zu bekämpfen. Dazu schafft er gesetzliche Rahmenbedingungen, stärkt die internationale Zusammenarbeit und baut spezialisierte nationale und regionale Netzwerke auf.
Er hob auch die Herausforderungen hervor, denen sich der Prozess der Vermögensrückgewinnung gegenübersieht, und forderte die Einführung wirksamerer internationaler Mechanismen, den Einsatz moderner Technologien in diesem Bereich sowie die Verabschiedung freiwilliger Rückgewinnungsprogramme.
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