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Der deutsche Botschafter in Katar: Die Rolle des Staates Katar ist “der Wichtigste und der Endgültige”

Berichte und Analysen

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Doha, den 29. November /QNA/ SE der Botschafter Deutschlands in Katar Herr Lothar Freischlader bezeichnete gegenüber der Katarischen Nachrichtenagentur (QNA) die Rolle des Staates Katar als Vermittler, um Lösungen für die Kriege in der Region zu finden oder um die bilateralen Beziehungen zwischen den Ländern zu vertiefen, als “ der Wichtigste und der Endgültige"
SE fügte anlässlich des Besuchs SE Dr. Walter-Frank Steinmeier, des deutschen Bundespräsidenten in Katar hinzu: “ Es ist bekannt, dass der Staat Katar eine sehr wichtige und endgültige Rolle als Vermittler spielt. Katar bestrebt sich nicht nur daran, Konflikte in der Region zu lösen, sondern auch die bilateralen Beziehungen zwischen den anderen Ländern zu verstärken. Deswegen würdigen wir, dass Katar entscheidend dabei mithilft, die aktuelle Feuerpause im Gaza-Krieg mit dem gegenseitigen Austausch von mehreren Geiseln davon waren deutsche Bürger auszuhandeln und die Grenze zu öffnen, um Hilfsgüter nach Gaza zu gewährleisten.”
Es sei unvergessbar, die humanitäre und endgültige Rolle, die der Staat Katar während der Evakuierung der deutschen und europäischen Bürger im August 2021 aus Afghanistan gespielt hatte. Deshalb seien wir dankbar für diese Unterstützung und wir loben die Einladung des Staates Katar. So der deutsche Botschafter in Katar.
SE bestätigte, dass der Besuch SE Dr. Walter-Frank Steinmeier, des deutschen Bundespräsidenten in Doha, die Beziehungen zwischen mehr vertiefen werde. Er betonte hinsichtlich, dass dieser Besuch diene dazu, die die bilateralen Aktivitäten der beiden Länder neben der Forschung und der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Forschungseinrichtungen auch auf den Klimawandel und den kulturellen Austausch auszuweiten, nachdem die beiden Länder zuvor viele Abkommen unterzeichnet haben, insbesondere die Partnerschaft im Energiebereich und ihren jährlichen strategischen Dialog.
Über die offiziellen Gespräche, die SH der Emir Scheich Tamim bin Hamad Al Thani mit SE Dr. Walter-Frank Steinmeier, Präsident der Bundesrepublik Deutschland, führen wird, untersrich er : “ Ich bin der Ansicht, dass der aktuelle Konflikt im Nahen Osten und die mögliche Entwicklung in der Region ein wichtiges Thema sein werden, und in diesen Gesprächen werden auch andere globale Herausforderungen zum Einsatz kommen, vielleicht zum Beispiel der russisch-ukrainische Krieg.”
Er beschrieb die Beziehungen der beiden Länder als stark, zuverlässig und freundschaftlich, da die beiden Länder 1973 offizielle diplomatische Beziehungen aufgenommen und diese in den letzten fünfzig Jahren nicht nur aufrechterhalten, sondern kontinuierlich ausgebaut haben, was darauf hindeutet, dass die Bundesrepublik Deutschland in vielen Bereichen mit dem Staat Katar zusammenarbeitet.
SE fügte hinzu, dass der Staat Katar der drittgrößte Handelspartner Deutschlands in der arabischen Golfregion ist, da das bilaterale Handelsvolumen auf insgesamt 1,8 Milliarden Euro im Jahr 2022 gewachsen ist (davon 1,3 Milliarden Euro deutsche Exporte).
Der Staat Katar besitzt (über die Investitionsbehörde von Katar ) beispielsweise 17 Prozent an "Volkswagen", 9 Prozent an "RWE", 6 Prozent an "Siemens" und mehr als 6 Prozent an der "Deutschen Bank" besitzt, aber auch 9 Prozent an "Curevac". Katar investiert auch in Deutschland insgesamt 25 bis 30 Mrd. Euro (in Hotels, Büros usw.).
Er wies darauf hin, dass Katar und Deutschland Partnerschaften zwischen verschiedenen Universitäten pflegen und daher eine fruchtbare Zusammenarbeit im Bildungsbereich genießen, z. B. im Hinblick auf Besuche deutscher Universitäten, aber auch mit dem Verband Bayerischer Universitäten, dessen Präsident derzeit Doha besucht, sowie auf das strategische Ziel Katars, mehr ausländische Universitäten für die Eröffnung von Zweigstellen in Katar zu gewinnen, und so können wir diese Zusammenarbeit weiter verstärken. Klimakonferenz (COP28) in Dubai, auf der die sich verschlechternden Auswirkungen der bisherigen Klimaschutzmaßnahmen bewertet werden. "Wir alle kennen die IPCC-Berichte, und daher sind wir uns voll und ganz bewusst, dass weltweit mehr Klimaschutz erforderlich ist, grüner Wasserstoff zum Beispiel wird zweifellos ein entscheidender Schritt in Richtung der langfristigen Zukunft der sauberen Energieversorgung sein, und wir glauben, dass ein Land wie Katar seine Position als wichtiger globaler Energielieferant nutzen kann, um zur globalen Energiewende beizutragen."
Herr Freischlader brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass sich die bilateralen Aktivitäten auf den kulturellen Austausch, die Forschung und die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Forschungseinrichtungen beider Länder ausweiten werden, im Rahmen des Besuchs-Austauschs zwischen der Universitäten nämlich die Bayerische Akademie der Wissenschaften (BAdW), die ihre Präsident Herr Markus Carl Schwaiger zu Besuch in Doha derzeit ist.
Er sagte auch: “ Wir sind sehr stolz darauf, die deutsche International Schulel hier in Doha zu haben, wo Kinder ab 3 Jahren eine deutsche Ausbildung erhalten, die mit einem zweisprachigen International Abitur abschließt, was den Schülern einen direkten Zugang nicht nur zu Universitäten auf der ganzen Welt, sondern auch zu deutschen Universitäten ohne zusätzliche Schritte wie Vorbereitung-Fakultät, Sprachzertifikat usw. ermöglicht."
Eine weitere wichtige Säule der Auswärtigen Kulturpolitik Katars ist die Förderung der deutschen Sprache, denn das Deutsche Sprachenzentrum der HBKU ermöglicht es Schülerinnen und Schülern (Erwachsenen und Kindern), Deutsch zu lernen und vom Goethe-Institut Deutschland anerkannte Katar hat ab diesem Schuljahr Deutsch als Fremdsprache an der Hassan Bin Thabet, einer Sekundarschule für Schüler, eingeführt und wird ab dem Schuljahr 2024/2025 die Anzahl der Schulen, an denen Deutsch unterrichtet wird, erhöhen, da Deutschland den Staat Katar bei diesem Projekt von Anfang an unterstützt hat.
Der deutsche Botschafter betonte, dass sich die Beziehungen zwischen Katar und seinem Land in den letzten Jahren rasant entwickelt haben, wozu auch gegenseitige Besuche und bilaterale Konsultationen beigetragen haben, darunter der Besuch SE Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, im März 2022 in Doha.
Im Mai 2022 kam SH der Emir nach Berlin, wo eine strategische Partnerschaft im Energiebereich zwischen den beiden Ländern unterzeichnet wurde. Nur vier Monate später, im September 2022, besuchte der deutsche Bundeskanzler Doha ( daraufhin wurde ein Abkommen mit ConocoPhillips über die Lieferung von katarischem Erdgas im November 2022 unterzeichnet).

In diesem Zusammenhang hob er die Teilnahme vieler deutscher Amtsträger an der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar, den Besuch der deutschen Außenministerin Annalena Charlotte Alma Baerbock in Doha im Mai 2023 sowie den offiziellen Besuch Seiner Hoheit des Emirs Scheich Tamim bin Hamad Al-Thani am 12. Oktober 2023 in Berlin auf Einladung von Bundeskanzler Olaf Scholz hervor, bei dem er auch mit Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier und Außenministerin Annalena Baerbock zusammentraf.
Der deutsche Sondergesandte für humanitäre Fragen im Nahen und Mittleren Osten, Herr Butzel, besuchte am 5. November Doha, und am 19. November besuchte SE Herr Tobias Lindner, Staatsminister im Auswärtigen Amt, Doha Amt der Bundesrepublik Deutschland.


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