QCDC und QFSW vereinbaren Zusammenarbeit
Doha, den 07. Juli /QNA/ Wer Menschen beruflich fördern will, muss nicht nur einzelne Lebensläufe im Blick haben. Es geht auch darum, Institutionen so zu stärken, dass sie mehr Menschen besser begleiten können. Genau an diesem Punkt setzt eine neue Partnerschaft in Katar an: Das Qatar Career Development Center (QCDC), ein Mitglied der Qatar Foundation für Bildung, Wissenschaft und gesellschaftliche Entwicklung, und Qatar Foundation for Social Work (QFSW) haben eine Absichtserklärung unterzeichnet.
Die Vereinbarung soll die Zusammenarbeit in den Bereichen Berufsorientierung, berufliche Entwicklung und Kompetenzaufbau vertiefen. Geschlossen wurde sie in Education City von Saad Abdulla Al Kharji, Exekutivdirektor des Qatar Career Development Center, und Khalid bin Mohammed Al Kuwari, Assistent des Vorstandsvorsitzenden der Qatar Foundation for Social Work.
Nach Angaben des Zentrums schafft die Absichtserklärung einen erweiterten Rahmen für die Zusammenarbeit beider Seiten. Sie soll die Expertise des Qatar Career Development Center im Bereich beruflicher Entwicklung mit der Arbeit der Qatar Foundation for Social Work und ihrer angeschlossenen Zentren verbinden.
QCDC zufolge sollen die beiden Partner konkret Trainings und spezialisierte Workshops entwickeln — sowohl für die eigenen Mitarbeitenden als auch für die Zentren der Qatar Social Work Foundation. Zugleich gehe es darum, Programme zur Berufsorientierung zu entwerfen, die nicht an den Bedürfnissen der Betroffenen vorbeigingen, sondern gezielt dort ansetzten: bei der beruflichen Vorbereitung, beim Ausbau von Fähigkeiten und bei der Frage, wie Menschen auf ihrem weiteren beruflichen Weg besser begleitet werden könnten.
Das Zentrum erklärte, die Zusammenarbeit umfasse auch beratende und fachliche Unterstützung im Bereich beruflicher Entwicklung. Dazu gehörten die Analyse von Trainingsbedarfen, die Bewertung von Kompetenzen, die Gestaltung beruflicher Laufbahnen sowie die Beratung zu relevanten Strategien und Richtlinien.
Die Absichtserklärung eröffne zudem weitere Möglichkeiten für den Austausch von Erfahrungen und Wissen, hieß es in der Mitteilung. Geplant seien gemeinsame Informationsmaterialien sowie Kooperationen bei Konferenzen, Seminaren, Workshops, Diskussionsrunden und Trainingsprogrammen.
Für Saad Abdulla Al Kharji geht es bei der neuen Partnerschaft um mehr als klassische Berufsberatung. Der QCDC-Exekutivdirektor sagte, die Zusammenarbeit mit der Qatar Social Work Foundation spiegele die Überzeugung wider, dass berufliche Entwicklung nicht nur einzelnen Menschen helfe. Sie könne auch Institutionen robuster machen und deren gesellschaftlichen Einfluss vergrößern.
Der Ansatz ist bewusst breit angelegt: Die fachliche Erfahrung des Zentrums in Berufsorientierung und Kompetenzaufbau soll mit der Rolle der Stiftung verbunden werden, die zivilgesellschaftliche Organisationen unterstützt. Auf diese Weise, so Al Kharji, wolle man mehr Menschen Zugang zu Wissen, Fähigkeiten und Beratung eröffnen — damit sie Entscheidungen bewusster treffen und sich wirksamer in die Zukunft Katars einbringen können.
Auch Khalid bin Mohammed Al Kuwari, Assistent des Vorstandsvorsitzenden der Qatar Foundation for Social Work, sieht in der Vereinbarung einen Schritt über institutionelle Routine hinaus. Die Absichtserklärung vertiefe die Zusammenarbeit in Berufsorientierung, beruflicher Entwicklung und Kompetenzaufbau und leiste zugleich einen Beitrag zur Förderung nationaler Fachkräfte.
Nach Al Kuwaris Einschätzung kann die Partnerschaft besonders dort Wirkung entfalten, wo Austausch und praktische Programme zusammenkommen. Gemeinsame Initiativen sollen Fachkräfte besser vorbereiten und jene Gruppen stärken, die von den Diensten der Stiftung profitieren. Damit füge sich die Kooperation in die Ziele der “Qatar National Vision 2030” ein — und in den Anspruch, soziale Entwicklung langfristig tragfähiger zu gestalten.
Englisch
Français
Deutsch
Español
русский
हिंदी
اردو