Ebola fordert über 1500 Todesopfer im Osten Kongos
Kinshasa, den 31. Juli /QNA/ Die Gesundheitsbehörden gaben bekannt, dass das Ebola-Virus im Zuge des schnellsten Ausbruchs der Krankheit mehr als 1500 Menschenleben gekostet hat. Innerhalb von knapp einer Woche wurde ein Anstieg der Fälle um 50 % verzeichnet.
Nach Angaben der Behörden lag die Zahl der registrierten Erkrankungen bis Dienstag bei 3442 Fällen, wohingegen die Zahl der Todesfälle 1521 betrug.
Die Afrikanischen Zentren für Krankheitskontrolle und -prävention (Africa CDC) der Afrikanischen Union erklärten heute, dass der starke Anstieg seit der vergangenen Woche teilweise auf die nachträgliche Bestätigung und Erfassung von Fällen bzw. Todesfällen zurückzuführen sei. Der Ausbruch, der am 15. Mai bekanntgegeben wurde, steht im Zusammenhang mit dem Bundibugyo-Stamm des Ebola-Virus, für den bislang keine zugelassenen Impfstoffe oder Behandlungsmethoden existieren.
Der Ausbruch konzentriert sich vor allem auf die abgelegene Provinz Ituri im Osten des Kongo, wo rund 90 % der Fälle auftreten. Bestätigte Fälle wurden jedoch auch in fünf weiteren Provinzen gemeldet, darunter in Kisangani, einer der größten Städte des Landes.
Die Weltgesundheitsorganisation hatte kürzlich den Beginn klinischer Studien zu zwei Behandlungsmethoden angekündigt. Zudem wurde die Notfallzulassung für den ersten molekularen Diagnosetest erteilt, der speziell für den Nachweis dieser Virusvariante entwickelt wurde. Darüber hinaus startete die Universität Oxford die erste Studie zur Bewertung der Sicherheit des Impfstoffs ChAdOx1.
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