Doha übernimmt die Flagge der Asiatischen Paraspiele
Nagoya (Japan), den 24. Oktober /QNA/ Mit der offiziellen Übernahme der Flagge der Asiatischen Paraspiele bei der Abschlussfeier der fünften Ausgabe „Aichi–Nagoya 2026“ hat Katar heute seinen Weg hin zur nächsten Ausrichtung in Doha im Jahr 2030 begonnen.
Schon zu Beginn dieses Monats war Katar die Flagge der Asienspiele übergeben worden – ein Doppel, in dem sich der Wille des Organisationskomitees „Doha 2030“ zeigt, Asiens Athletinnen und Athleten zu beiden Spielen zu empfangen.
Die Abschlussfeier ehrte die Leistungen der in Nagoya angetretenen Sportler und erinnerte daran, welche Kraft der Parasport entfalten kann, wenn es darum geht, künftige Generationen auf dem Kontinent zum Sport zu ermutigen.
„Diese Flagge zu übernehmen, ist ein Moment des Stolzes und von tiefer Bedeutung für Katar“, sagte Dr. Ahmad Abdulla Al Buenain, Geschäftsführer des Organisationskomitees „Doha 2030“. „In ihm verkörpert sich unsere Verantwortung als nächster Gastgeber und unsere feste Überzeugung, dass die Athleten im Kern jeder Erfahrung stehen müssen, die die Spiele bieten.“
Das Komitee strebe danach, so Al Buenain in einer Pressemitteilung, im Jahr 2030 die Athleten ganz Asiens willkommen zu heißen, und zwar in einem Umfeld des Respekts und der Unterstützung, das ihnen erlaube, ihr Bestes auf höchstem Niveau zu geben.
Die Spiele, erläuterte er, feierten Athleten, deren Hingabe, Können und Entschlossenheit die Völker des ganzen Kontinents inspirierten; Aichi–Nagoya dankte er dafür, die Spiele ausgerichtet und den Athleten Gelegenheit zum Wettstreit auf höchstem Niveau gegeben zu haben.
Nun sei die Fahne an Doha übergegangen, hob Al Buenain hervor, und das Komitee sehe einer engen, partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit dem Asiatischen Paralympischen Komitee, den Nationalen Paralympischen Komitees und den Athleten in ganz Asien entgegen, um ein außergewöhnliches Erlebnis zu formen, in dem jeder Athlet willkommen, geachtet und in seinen Leistungen gefeiert wird.
Eine neue Etappe der katarischen Vorbereitungen beginnt mit dieser Übernahme; in den kommenden Phasen wird das Organisationskomitee Zusammenarbeit und Abstimmung mit dem Asiatischen Paralympischen Komitee, den nationalen Komitees, den Athleten und den Partnern in ganz Asien fortführen.
In der Zeremonie klingt zugleich der Leitspruch an, den sich Doha 2030 gegeben hat – „The Games We Live For“, die Spiele eines Lebens –, ein Motto, das von den Träumen der Athleten, Völker und Staaten spricht und von den gemeinsamen sportlichen Augenblicken, die Asien zusammenführen.
Vier Medaillen, zwei silberne und zwei bronzene, brachte die katarische Delegation aus Schwimmen und Leichtathletik heim: Schwimmer Shamil Shahov gewann Silber über 100 Meter Brust (SB12) und Bronze über 400 Meter Freistil (S13), Ali Arshid Silber über 100 Meter im Rollstuhl (T34) und Abdulrahman Abdulqader Bronze im Kugelstoßen (F34).
Offiziellen Angaben zufolge war „Al Adaam“ mit zwölf Athletinnen und Athleten in drei Sportarten vertreten – Schwimmen, Leichtathletik und Goalball –, bei Spielen, die einen starken Wettbewerb von Sportlern aus 45 Ländern in 18 Sportarten erlebten.
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