Katar und Malta wollen Wirtschaftsbeziehungen ausbauen
Doha, den 24. Juni /QNA/ Wirtschaftsvertreter aus Katar und Malta haben im Rahmen eines virtuellen Geschäftstreffens Möglichkeiten erörtert, die Handels- und Investitionsbeziehungen zwischen beiden Ländern weiter zu vertiefen. Organisiert wurde die Zusammenkunft von der “Qatar Chamber” und der “Malta Chamber”.
Angeführt wurde das Treffen von Mohammed bin Ahmed Al Obaidly, Vorstandsmitglied der Kammer von Katar und Vorsitzendem des Ausschusses für Ernährungssicherheit und Umwelt, sowie von Dr. Marthese Portelli, der CEO der Malta Chamber. Mit am Tisch saßen zudem Unternehmensvertreter aus beiden Ländern, die den wirtschaftlichen Austausch zwischen Katar und Malta weiter ausloten sollten.
Im Kern ging es bei den Gesprächen darum, neue Felder für die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Katar und Malta auszuloten. Besonders im Fokus standen Branchen, die für beide Seiten strategisches Potenzial bieten: Technologie, künstliche Intelligenz, Cybersicherheit, Finanzdienstleistungen, Fintech und Regulierungstechnologie ebenso wie Unternehmensdienstleistungen, öffentliche Verwaltung, Infrastruktur und Hotellerie.
Mit Blick auf die Beziehungen zwischen Katar und Malta hob Al Obaidly deren enge Verbindung hervor und machte deutlich, dass wirtschaftliche Kooperation, Handel und Investitionen weiter an Gewicht gewinnen sollen. Die Qatar Chamber sehe sich dabei als treibende Kraft, wenn es darum gehe, gemeinsame Investitionsprojekte zu erleichtern und Unternehmen beider Länder enger miteinander zu vernetzen.
Auch die Handelszahlen führte Al Obaidly als Zeichen wachsender wirtschaftlicher Dynamik an: Im vergangenen Jahr sei der bilaterale Handel um rund 15 Prozent auf 46,4 Millionen QAR gestiegen, nachdem er zuvor noch bei 40,3 Millionen Katar-Riyal gelegen hatte. Doch trotz dieses Zuwachses sieht Al Obaidly den Austausch zwischen Katar und Malta längst nicht ausgeschöpft. Vielmehr gebe es weiterhin beträchtlichen Spielraum, um Handelsbeziehungen, Investitionen und unternehmerische Kooperationen deutlich breiter aufzustellen.
Er rief katarische Investoren dazu auf, die Chancen zu prüfen, die Malta als Wirtschaftsstandort biete. Gleichzeitig lud er maltesische Unternehmen ein, von Katars attraktivem Investitionsumfeld, seiner modernen Infrastruktur und seiner strategischen Lage zu profitieren.
Dr. Portelli bekräftigte ihrerseits das Interesse Maltas, die wirtschaftlichen Beziehungen zu Katar weiter zu stärken. Dabei verwies sie auf die Anreize und Investitionsmöglichkeiten, die ausländischen Unternehmen in dem Mittelmeerstaat offenstehen.
Das Treffen machte damit deutlich, dass Katar und Malta ihre wirtschaftliche Zusammenarbeit nicht nur auf den bestehenden Handelsaustausch beschränken wollen. Vielmehr geht es beiden Seiten darum, neue Felder für Investitionen, Innovation und unternehmerische Vernetzung zu erschließen – in Branchen, die für die künftige Wettbewerbsfähigkeit beider Volkswirtschaften von besonderer Bedeutung sind.
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