Dutzende Siedler drangen in die gesegnete Al‑Aqsa‑Moschee ein
Besetztes Jerusalem, den 24. Februar /QNA/ Dutzende Siedler stürmten heute die gesegnete Al‑Aqsa‑Moschee durch das Marokkanische Tor, unter strenger Bewachung durch die israelische Besatzungspolizei.
Nach Angaben der islamischen Awqaf‑Behörde drangen 162 israelische Siedler in die Al‑Aqsa‑Moschee ein, führten provokative Rundgänge durch und verrichteten im Ostteil religiöse Rituale.
Die Besatzungstruppen verhängten strenge Einschränkungen für den Zugang der Gläubigen und Jerusalemer zum Al‑Aqsa‑Moschee, behielten ihre Ausweise an den äußeren Toren ein und setzten ihre Kampagne der Fernhaltung vom Moschee‑Gelände fort. Heute wurden drei junge Jerusalemer für sechs Monate ausgeschlossen.
Die wiederholten Eindringaktionen von Siedlern in die Al‑Aqsa‑Moschee unter Polizeischutz sollen religiöse Rituale ermöglichen und gelten als Teil des Versuchs, die Realität in der Altstadt und rund um die Moschee dauerhaft zu verändern.
Die Palästinenser in dem besetzten Jerusalem sind während der wiederholten Eindringaktionen häufig Schikanen ausgesetzt, darunter körperliche Übergriffe auf die Betenden sowie Einschränkungen beim Zugang zur Moschee.
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