UN…Nach wochenlangen Verhandlungen: Keine Bestätigung auf Atomwaffensperrvertrag
Hanoi, den 23. Mai /QNA/ Eine vierwöchige Konferenz der Vereinten Nationen zur Überprüfung des wegweisenden Vertrags zur Verhinderung der Verbreitung von Atomwaffen endete ohne Einigung; damit ist es das dritte Mal in Folge, dass kein Konsens über die Stärkung des globalen Nichtverbreitungsrahmens erzielt werden konnte.
Der vietnamesische Konferenzpräsident Do Hung Viet gab bekannt: " Trotz unserer größten Bemühungen ist die Konferenz meines Erachtens nicht in der Lage, eine Einigung über die inhaltlichen Ziele zu erzielen." Deshalb lehnte es ab, "das Abschlussdokument zur Abstimmung vorzulegen."
Auch schon bei den vorherigen beiden Überprüfungskonferenzen in den Jahren 2022 und 2015 hatten die Verhandlungen keine Einigung erzielt. Ungeachtet des dritten Scheiterns bei den jetzigen Verhandlungen bleibt der Vertrag aber in Kraft.
Nach Angaben des Stockholmer Internationalen Friedensforschungsinstituts verfügten die neun Atomwaffenstaaten der Welt – die Vereinigten Staaten, Russland, Frankreich, das Vereinigte Königreich, China, Indien, Pakistan, Israel und Nordkorea – im Januar 2025 über schätzungsweise 12.241 Atomsprengköpfe.
Das Institut gab an, dass die Vereinigten Staaten und Russland zusammen fast 90 % des weltweiten Atomwaffenarsenals ausmachen, wobei beide Länder in den letzten Jahren umfangreiche Programme zur Modernisierung ihrer Atomwaffen vorangetrieben haben.
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