Staatsminister im Außenministerium: Vermittlung ist unser Herzstück
Warschau, den 13. Oktober /QNA/ Beim Warschauer Sicherheitsforum in Polen ging es heute um die große Frage: Wie verhandelt man Frieden im Nahen Osten? Mitten in der hochrangigen Runde: S.E. Dr. Mohammed bin Abdulaziz bin Saleh Al Khulaifi, Staatsminister im Außenministerium.
Der Staatsminister im Außenministerium machte klar: Vermittlung ist das Herz von Katars Außenpolitik, weil Katars Sicherheit an der Stabilität der Region hängt. Seit mehr als 20 Jahren bringt das Land Konfliktparteien an einen Tisch.
Was Katar dabei gelernt hat, erklärte er: Gesprächskanäle offenhalten, humanitäre Not zuerst, schwierige Fragen dürfen andere Fortschritte nicht blockieren, Vereinbarungen müssen umgesetzt werden – und Vermittler müssen zusammenarbeiten.
Für Gaza forderte er: Die Absprachen umsetzen, das palästinensische Komitee arbeiten lassen. Ein Prüfmechanismus soll das schrittweise Ausmustern von Waffen mit dem israelischen Rückzug verbinden. Gleichzeitig: Stabilisierungstruppe stationieren, Wiederaufbau starten. Und am Ende: ein palästinensischer Staat.
Ihm zufolge geht die Diplomatie zum Krieg in der Region weiter. Seine Vorschläge: humanitäre Schritte für mehr Vertrauen. Atomprogramm Irans, freie Schifffahrt und Sanktionen getrennt verhandeln. Feuerpausen nutzen, um die Seewege wieder zu öffnen.
Al Khulaifi wörtlich: „Jede neue Verständigung muss Umsetzungsmechanismen und gleichzeitige Schritte enthalten – und die Staaten der Region einbeziehen.“ Saudi-Arabien führe den regionalen Prozess, Oman spiele bei der Straße von Hormus eine wichtige Rolle.
Sein Schlussappell: Vermittler schützen, politisch unterstützen, ihre Arbeit koordinieren.
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