Netzwerk für Public Diplomacy tagt in Doha
Doha, den 01. November /QNA/ Morgen, am Montag, kommt in Doha die 11. Generalversammlung des Globalen Netzwerks für Public Diplomacy (GPDNet) zusammen – mit Vertretern von Mitgliedsinstitutionen aus 29 Ländern aller Kontinente, die beraten, wie die Arbeit des Netzwerks gestärkt, die internationale Zusammenarbeit spürbar erweitert und die Rolle von Public Diplomacy, Kultur und Soft Power beim Brückenbau zwischen den Völkern vertieft werden kann.
Dass die Generalversammlung in Katara tage, bekräftige das Bekenntnis zum gemeinsamen internationalen Handeln, betonte Dr. Khalid bin Ibrahim Al Sulaiti, Generaldirektor des Kulturdorfs Katara und Präsident des GPDNet, auf einer Pressekonferenz am heutigen Sonntag; es festige zugleich die Rolle des Netzwerks als zentrale Plattform für Public Diplomacy, kulturellen Austausch und den Dialog zwischen Institutionen und Völkern.
„Dieses Treffen gibt uns Gelegenheit, Bilanz zu ziehen, uns darüber auszutauschen, wie wir die Arbeit des Netzwerks verbessern, neue Wege der Zusammenarbeit zu erkunden und entschlossen praktische Initiativen mit bleibender Wirkung voranzutreiben“, hob er hervor.
Das Vertrauen zahlreicher Mitgliedsländer und -institutionen habe Katara im vergangenen Jahr gewonnen, als diese für eine dritte Amtszeit an der Spitze des Netzwerks stimmten, erläuterte Dr. Al Sulaiti – eine Würdigung seiner Rolle in den beiden vorangegangenen Amtszeiten und seines Einsatzes für ein besser funktionierendes, international sichtbareres Netzwerk.
Drei aufeinanderfolgende Amtszeiten seien ihm zufolge zusätzliche Verantwortung und großer Ansporn zugleich; die Vision der kommenden Etappe ruhe auf drei Säulen – der Investition in Wissen und junge Talente, der Anpassung an das Tempo der digitalen Entwicklung und einer engeren Zusammenarbeit der Mitgliedsinstitutionen, um Reichweite und Einfluss der Public Diplomacy zu erweitern.
Die Generalsekretärin des GPDNet, Maryam Majid Al Saad, verwies auf die 29 Länder aller Kontinente, die das Netzwerk vereine – eine Zusammensetzung, in der sich bemerkenswerte geografische und kulturelle Vielfalt zeige und die zahlreiche Gelegenheiten zum Erfahrungsaustausch und zu gemeinsamen Initiativen eröffne.
In den Sitzungen, so fügte Al Saad hinzu, werde man Programme des kulturellen und wissenschaftlichen Austauschs sowie gemeinsame Aktivitäten der Mitgliedsinstitutionen prüfen; sie hoffe auf substanzielle Empfehlungen, die in Projekte und Programme mit dauerhafter Wirkung mündeten.
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