WHO schlägt Alarm: Medikamente müssen sofort nach Gaza
Genf, den 01. Mai /QNA/ Angesichts der sich zuspitzenden humanitären Lage im Gazastreifen hat die Weltgesundheitsorganisation eine sofortige Öffnung für medizinische Hilfsgüter gefordert. Ziel sei es, eine umfassende Wiederherstellung der Gesundheitsversorgung einzuleiten.
Der WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus schrieb auf „X“, die Situation verschlechtere sich unter den Bedingungen der anhaltenden Blockade rapide. Gleichzeitig verwies er auf ein neu eingerichtetes Familiengesundheitszentrum im Norden des Gebiets, das die Versorgungslage verbessern solle – in einer Region, in der viele Menschen bislang kaum Zugang zu medizinischen Leistungen haben.
Ghebreyesus führte ferner aus, das Zentrum bringe Gesundheitsdienste näher an die Bevölkerung, könne jedoch den enormen Bedarf nicht vollständig decken. Dieser bleibe im gesamten Gazastreifen weiterhin sehr hoch, so er weiter.
Daher appellierte er erneut an die internationale Gemeinschaft, den Zugang für Medikamente und medizinische Güter ohne Verzögerung zu ermöglichen. Zugleich forderte er den Abbau bürokratischer Hürden und ein Ende der Einschränkungen beim Zugang zum Gebiet.
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