Katar und die Vereinten Nationen... 11 Monate intensiver humanitärer Bemühungen, um das Leiden der Menschen in Gaza zu lindern
Doha, den 22. September /QNA/ Mehr als elf Monate sind seit dem Beginn der anhaltenden israelischen Besatzungsoffensive im Gazastreifen vergangen, die Zehntausende von Toten, Verletzten und Vermissten forderte, enorme Zerstörungen anrichtete und eine beispiellose humanitäre Katastrophe auslöste. Seitdem hat der Staat Katar keine Mühen gescheut, um das Leid des palästinensischen Volkes zu lindern.
Seit den ersten Tagen der israelischen Offensive auf Gaza hat Katar mit seinen regionalen und internationalen Partnern sowie mit Organisationen und Agenturen der Vereinten Nationen zusammengearbeitet, um die Eskalation einzudämmen und den Frieden zu fördern. Die intensiven Bemühungen Katars führten im vergangenen November zu einem vorübergehenden humanitären Waffenstillstand, der die Freilassung mehrerer Gefangener und Geiseln sowie die Lieferung dringend benötigter humanitärer Hilfsgüter zur Unterstützung der Bevölkerung im Gazastreifen ermöglichte. Katar setzt seine Vermittlungsbemühungen fort, um einen dauerhaften Waffenstillstand zu erreichen.
In den vergangenen elf Monaten hat Katar in Zusammenarbeit mit UN-Agenturen und befreundeten Staaten ununterbrochen humanitäre Hilfe geleistet, um die palästinensische Bevölkerung in dieser schwierigen Situation zu unterstützen. Hilfspakete des katarischen Entwicklungsfonds, des katarischen Roten Halbmonds, Qatar Charity und anderer nationaler Institutionen wurden kontinuierlich für den Gazastreifen zur Verfügung gestellt. Die Hilfslieferungen umfassen Nahrungsmittel, Unterkünfte, Zelte, ein Feldlazarett und Krankenwagen.
Katar setzt sich für die Palästinenser stark ein. Dies spiegelt wider, als Ihre Exzellenz Frau Lolwah bint Rashid Al Khater, Staatsministerin für internationale Zusammenarbeit, am 26. November als Mitglied einer diplomatischen Delegation Katars den Gazastreifen, um die humanitären Hilfslieferungen Katars über den Grenzübergang Rafah in den Gazastreifen während der geltenden humanitären Waffenruhe zu beaufsichtigen, besuchte. Es war der erste Besuch eines hochrangigen arabischen Vertreters im Gazastreifen seit dem Beginn der Gaza-Offensive am 7. Oktober 2023.
Die Anweisung Seiner Hoheit des Emirs Scheich Tamim bin Hamad Al Thani, 1.500 Verwundete zu behandeln und 3.000 Waisenkinder aus dem Gazastreifen zu unterstützen, krönte die Bemühungen Katars, dem palästinensischen Volk zu helfen. Katar übernahm die Verantwortung für den Transport der Verwundeten und ihrer Begleiter nach Doha, wo sie medizinisch versorgt werden. Dies ist Teil der kontinuierlichen Unterstützung des palästinensischen Volkes durch Katar in Zusammenarbeit mit verschiedenen regionalen und internationalen Partnern.
Als Bekräftigung der Entschlossenheit Katars, seine Partnerschaft mit den Vereinten Nationen und ihren Organisationen zur Unterstützung des palästinensischen Volkes zu verstärken, unterzeichnete der Rote Halbmond Katars Anfang dieses Monats ein Abkommen mit dem Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA), das vom Katarischen Entwicklungsfonds mit 4,5 Mio. USD unterstützt wird. Mit dieser Hilfe sollen mehr als 4.400 palästinensische Arbeiter und Patienten aus dem Gazastreifen, die derzeit im Westjordanland festsitzen, finanziell versorgt werden
„Diese Vereinbarung spiegelt das Engagement Katars und der Vereinten Nationen wider, einer der am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen grundlegende humanitäre Hilfe zukommen zu lassen. Angesichts des dringenden humanitären Appells des UNRWA in den besetzten palästinensischen Gebieten stellt diese Hilfe eine lebenswichtige Unterstützung dar und lindert das Leid der Vertriebenen, die seit Beginn der israelischen Offensive im vergangenen Oktober nicht in den Gazastreifen zurückkehren konnten.
Die strategischen Partnerschaften im humanitären Bereich zwischen dem Staat Katar und verschiedenen UN-Agenturen und -Organisationen dienen dazu, das Leben der Bedürftigen spürbar zu verbessern und sicherzustellen, dass grundlegende humanitäre Hilfe diejenigen erreicht, die sie am dringendsten benötigen. Dies geschieht im Rahmen des anhaltenden Engagements Katars für globale humanitäre Belange und seiner nachdrücklichen Unterstützung des palästinensischen Volkes, insbesondere angesichts der eskalierenden Gewalt im Gazastreifen und im Westjordanland. Diese Unterstützung ermöglicht es den UN-Organisationen, den Menschen in größter Not beizustehen.
Im Rahmen seiner Unterstützung für die Palästinafrage und zur Bewältigung der humanitären Lage der palästinensischen Flüchtlinge hat Katar im Juli dieses Jahres über den Katarischen Entwicklungsfonds 25 Mio. USD an das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästinaflüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) gespendet. Diese Mittel sollen es der Agentur ermöglichen, den palästinensischen Flüchtlingen eine Grundversorgung zu bieten und ihre Aktivitäten im Bereich der menschlichen Entwicklung und der humanitären Hilfe in der Region zu unterstützen. Darüber hinaus hat der Staat Katar im vergangenen Jahr 18 Mio. USD für das Programmbudget der UNRWA zur Unterstützung der palästinensischen Flüchtlinge gespendet.
In diesem Zusammenhang erklärte Tamara Al-Rifai, Direktorin für Außenbeziehungen und Kommunikation der UNRWA: "Der Staat Katar war stets ein glaubwürdiger Unterstützer der palästinensischen Flüchtlinge und ein Befürworter der Arbeit der UNRWA in der Region. Das Hilfswerk ist der Regierung und dem Volk von Katar für ihre Solidarität und Großzügigkeit dankbar, insbesondere angesichts des beispiellosen Leids in Gaza. Das UNRWA ist das Rückgrat der humanitären Hilfe in Gaza und bleibt eine wichtige Quelle für die Befriedigung der Grundbedürfnisse der palästinensischen Flüchtlinge in der Region, indem es grundlegende Dienste wie Gesundheitsversorgung und Bildung bereitstellt."
Im Rahmen ihrer Bemühungen, der notleidenden Bevölkerung im Gazastreifen lebensrettende Hilfe zukommen zu lassen, haben Qatar Charity und das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) im vergangenen Monat eine Vereinbarung über drei Mio. USD unterzeichnet. Diese Mittel werden für die Bereitstellung von Nahrungsmitteln, Notunterkünften, medizinischer Versorgung und anderer dringend benötigter humanitärer Hilfe verwendet, um das Leid der bedürftigen Bevölkerung in Gaza zu lindern.
Dies entspricht dem Plan, der auf der neunten Partnerschaftskonferenz für wirksame Zusammenarbeit und Informationsaustausch im Bereich der humanitären Hilfe im Mai in Kuwait versprochen wurde. Damit sollen humanitäre Interventionen und frühzeitige Wiederaufbaumaßnahmen in Gaza gefördert und eine wirksame Reaktion und ein wirksamer Wiederaufbau erreicht werden. Die Gesamtkosten für diese Projekte werden auf rund 120 Mio. USD geschätzt und umfassen lebensrettende Maßnahmen, Unterkünfte, Gesundheitsversorgung, Bildung und wirtschaftliche Stärkung.
Als Beispiel für die aktive Rolle, die Katar bei der Unterstützung Palästinas in internationalen Foren spielt, nahm eine hochrangige Delegation des Arbeitsministeriums im Juni an den Partnergesprächen zur Unterstützung der Bemühungen der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) in den besetzten palästinensischen Gebieten teil. Die Delegation traf sich am Rande der 112. Internationalen Arbeitskonferenz in Genf, Schweiz, um die Notwendigkeit zu unterstreichen, dass die Organisation Maßnahmen ergreift, um den Arbeitnehmern im Gazastreifen und im Westjordanland zu helfen, und um ihre Bemühungen zu verstärken, den drei Produktionspartnern im Gazastreifen und in den besetzten palästinensischen Gebieten humanitäre Soforthilfe zu leisten.
Seine Exzellenz, Dr. Ali bin Samikh Al Marri, Arbeitsminister, betonte beim Treffen, dass die katastrophalen humanitären Bedingungen im Gazastreifen und in den anderen palästinensischen Gebieten ein dringendes und entschlossenes Handeln der internationalen Gemeinschaft erfordern, um einen sofortigen und dauerhaften Waffenstillstand zu erreichen, die humanitäre Nothilfe zu gewährleisten und den Zugang zu den Kriegsopfern zu erleichtern, um Leben zu retten. SE betonte auch die Notwendigkeit, sich auf die Zeit nach dem Krieg vorzubereiten und gemeinsame Anstrengungen zu unternehmen, um dem palästinensischen Volk beim Wiederaufbau und bei der Erholung von den Auswirkungen des Krieges zu helfen.
Die Bemühungen des Staates Katar, das Leid des palästinensischen Volkes im Gazastreifen seit dem Beginn der Angriffe am 7. Oktober zu lindern, haben zahlreiche internationale Anerkennungen erhalten. Diese Anerkennungen zeigen, dass die katarische Diplomatie unermüdlich mit internationalen und regionalen Partnern zusammengearbeitet hat, um die Eskalation in den besetzten palästinensischen Gebieten einzudämmen und der Bevölkerung im Gazastreifen dringend benötigte humanitäre Hilfe zukommen zu lassen. Dies spiegelt den hohen Status Katars wider und würdigt die erfolgreiche Diplomatie des Landes sowie seinen Beitrag zur Förderung von Frieden und Stabilität auf regionaler und internationaler Ebene.
So lobte der VN-Generalsekretär António Guterres die Bemühungen Katars und Frankreichs, im Januar eine Vereinbarung zwischen Israel und der palästinensischen Widerstandsbewegung (Hamas) über die Lieferung von Medikamenten und humanitärer Hilfe an die Zivilbevölkerung im Gazastreifen, insbesondere in den am stärksten betroffenen und beschädigten Gebieten, zu erreichen. Guterres bezeichnete den Zugang zu lebenswichtigen Gütern und humanitärer Hilfe als ermutigend.
Auch der UN-Sicherheitsrat lobte in seiner Resolution, die einen Waffenstillstand im Gazastreifen im vergangenen Fastenmonat "Ramadan" forderte, die unermüdlichen diplomatischen Bemühungen Katars zur Beendigung der Kampfhandlungen im Gazastreifen, zur Freilassung der Gefangenen und zur Ausweitung und Erleichterung der humanitären Hilfe für die Zivilbevölkerung angesichts der katastrophalen humanitären Bedingungen und der drohenden Hungersnot in der Region.
In diesem Zusammenhang würdigte Martin Griffiths, UN-Generalsekretär für humanitäre Angelegenheiten und Nothilfekoordinator, die Bemühungen und die Rolle Katars im humanitären Bereich. Er bestätigte, dass Katar eine führende Rolle in der humanitären Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen spiele und durch humanitäre Diplomatie zu einer globalen Kraft des Guten geworden sei.
Auch der Generalsekretär der Arabischen Liga, Ahmed Aboul Gheit, lobte die Unterstützung Katars für verletzte palästinensische Kinder aus dem Gazastreifen, die in Katar behandelt werden, als „beispiellos“. Bei einem Besuch des Sidra-Krankenhauses im April in Begleitung der Staatsministerin für internationale Zusammenarbeit, IE Lolwah bint Rashid Al Khater, hob er die herausragenden Bemühungen des Sidra-Krankenhauses und die Unterstützung durch den Staat Katar und die medizinischen Kräfte hervor.
Die Behandlung der verletzten palästinensischen Kinder ist Teil der Initiative von dem Emir Scheich Tamim bin Hamad Al Thani, 1.500 Palästinenser aus dem Gazastreifen in Doha behandeln zu lassen. Diese Initiative unterstreicht die anhaltende Unterstützung Katars und seine kontinuierlichen Bemühungen, der palästinensischen Bevölkerung im Gazastreifen in Zusammenarbeit mit verschiedenen regionalen und internationalen Partnern unter den derzeit schwierigen humanitären Bedingungen im Gazastreifen zu helfen.
Katar hat sich stets an vorderster Front für die palästinensische Sache und das Recht des palästinensischen Volkes auf einen unabhängigen Staat eingesetzt. In allen internationalen Foren hat Katar seine unerschütterliche Unterstützung für das palästinensische Volk unterstrichen, bis seine legitimen Rechte verwirklicht sind. Die humanitären Institutionen Katars sind seit vielen Jahren stark in der humanitären Hilfe für das palästinensische Volk engagiert und arbeiten eng mit den Agenturen und Organisationen der Vereinten Nationen zusammen, um verschiedene Projekte umzusetzen, die dazu dienen, die Lebensbedingungen des palästinensischen Volkes zu verbessern und seine Fähigkeit zu verstärken, mit den durch die Besatzung verursachten schwierigen Bedingungen umzugehen.
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