Die halbautomatische Abseitstechnologie ist ein technologischer Durchbruch, der die Weltmeisterschaft bereichert
Doha, 16. November /QNA/ Um Schiedsgerechtigkeit für alle an der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Katar 2022 teilnehmenden Mannschaften zu erreichen, unterstützt die “halbautomatische“ Abseitserkennungstechnologie Schiedsrichter und Videoschiedsrichter dabei, schnellere und genauere Entscheidungen zu treffen.
Bei der WM 2022 in Katar kommt eine neue Technologie zum Einsatz. Sportfachleute und Fans erhoffen sich davon ein angenehmeres Spielerlebnis und mehr Gerechtigkeit für die teilnehmenden Mannschaften. Sie wird den Fans, ob in den Stadien oder vor dem Fernseher, mehr Freude bereiten, da das Spiel kontinuierlich und über lange Zeiträume hinweg ohne Unterbrechung übertragen wird und das Schiedsgericht bei Meisterschaftsspielen Gerechtigkeit walten lässt.
Der Internationale Fußballverband (FIFA) hat den Einsatz der neuen Technologie zur Erkennung von Abseits bei der WM-Endrunde offiziell genehmigt. Ferner wurde sie beim Arabischen Pokal in Katar und bei der Klub-WM 2021 getestet. Außerdem hat der Europäische Fußballverband (UEFA) ihren Einsatz bei Spielen des UEFA-Superpokals und in der Gruppenphase der UEFA Champions League genehmigt.
Die Technologie wurde als "halbautomatisch" bezeichnet, weil die endgültige Entscheidung, ob ein Abseits vorliegt oder nicht, letztlich in der Zuständigkeit des "VAR"-Videoschiedsrichters verbleibt. Demgegenüber steht die Torlinientechnologie, die entscheidend bestimmt, ob der Ball die Linie überschritten hat oder nicht. Auf der Grundlage dieses Urteils wird das Tor automatisch berechnet oder nicht.
Die neue Technologie zur Erkennung von Eindringlingen funktioniert durch die Installation von 12 hochmodernen Spezialkameras unter dem Dach des Stadions, um die Bewegung des Balls zu verfolgen. Der Entscheidungsprozess bietet eine höhere Genauigkeit bei der Feststellung, ob ein Eindringen vorliegt oder nicht
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