Acht arabische und islamische Länder verurteilen die Äußerungen der israelischen Minister für Nationale Sicherheit und Verteidigung zur Vertreibung von Palästinensern aus dem Gazastreifen
Doha, den 06. September /QNA/ Die Außenminister von Katar, Saudi-Arabien, Jordanien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Indonesien, Pakistan, Ägypten und der Türkei verurteilen die Äußerungen der israelischen Minister Itamar Ben-Gvir Minister für Nationale Sicherheit und Yisrael Katz Verteidigungsminister zur Vertreibung von Palästinensern aus dem Gazastreifen aufs Schärfste.
Diese hetzerischen Äußerungen und Vorschläge stellen einen eklatanten Verstoß gegen die Grundsätze des Völkerrechts, einschließlich des humanitären Völkerrechts, dar und bedrohen unmittelbar die legitimen und unveräußerlichen Rechte des palästinensischen Volkes.
Die Minister bekräftigen ihre kategorische Ablehnung und Verurteilung jeglicher Versuche zur Vertreibung des palästinensischen Volkes, sei es innerhalb oder außerhalb des besetzten palästinensischen Gebiets, unter welchem Namen oder Vorwand. Sie warnen vor den schwerwiegenden Folgen, die sich aus der Umsetzung von Aufrufen zur Zwangsumsiedlung in offizielle Politik oder praktische Maßnahmen zur Vertreibung von Palästinenserinnen und Palästinensern aus ihrem Land ergeben würden. Solche Aktionen stellen die internationalen Friedensbemühungen, allen voran den umfassenden Plan von US-Präsident Donald Trump zur Beendigung des Gaza-Konflikts, der eine entschiedene Ablehnung von Vertreibungen beinhaltet, unmittelbar infrage. Sie bergen zudem gravierende Risiken, die die Stabilitätsaussichten in der Region untergraben könnten.
Die Minister betonen, dass der Gazastreifen ein integraler Bestandteil des besetzten palästinensischen Gebiets ist, und unterstreichen die Notwendigkeit, die Einheit des palästinensischen Territoriums im Gazastreifen und im Westjordanland – einschließlich Ostjerusalems – zu wahren. Sie bekräftigen, dass die Umsetzung der Zwei-Staaten-Lösung und die Errichtung eines unabhängigen palästinensischen Staates in den Grenzen vom 4. Juni 1967 mit Ostjerusalem als Hauptstadt gemäß den einschlägigen internationalen Resolutionen der einzige Weg zu einem gerechten und dauerhaften Frieden ist.
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