Bundeswirtschaftsministerin: Unternehmensspenden haben die Wiederherstellung der Energieversorgung für 1,4 Millionen Ukrainer ermöglicht
Berlin, den 05. September /QNA/ Die deutsche Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Katherina Reiche, erklärte heute, dass die von deutschen Unternehmen an die Ukraine gespendete Ausrüstung dazu beigetragen habe, die Energieversorgung von rund 1,4 Millionen Menschen wiederherzustellen. Zudem wies sie darauf hin, dass Deutschland der größte Beitragszahler zum ukrainischen Energiefonds sei und Kiew gemeinsam mit Unternehmen des Privatsektors unterstütze.
Die Ministerin erklärte ferner in einer Stellungnahme des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, dass die Energieversorgung inzwischen zu einer der Fronten des Krieges geworden sei. Daher setze Deutschland seine Unterstützung für die Ukraine beim Schutz und Wiederaufbau ihrer Energieinfrastruktur fort. Zudem betonte sie, dass der Krieg in der Ukraine kein ferner Konflikt für Deutschland sei und die Sicherheit der Ukraine eine europäische Verantwortung darstelle.
Die deutsche Bundesregierung hatte bereits zuvor angekündigt, zusätzliche Mittel in Höhe von rund 250 Millionen Euro für dringende Reparaturen an der Energieinfrastruktur der Ukraine sowie für die Bereitstellung erforderlicher Ersatzteile und Ausrüstungen bereitzustellen. Die Maßnahmen erfolgen im Rahmen der Vorbereitungen auf den Winter und vor dem Hintergrund anhaltender russischer Angriffe auf Strom- und Wärmeversorgungsanlagen.
Seit 2022 haben das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie das Auswärtige Amt über die deutsche Entwicklungsbank KfW rund 560 Millionen Euro in Form von Zuschüssen an den ukrainischen Energiefonds bereitgestellt.
Der neue Beitrag in Höhe von 250 Millionen Euro erhöht die deutschen Gesamtmittel für den ukrainischen Energiefonds auf rund 810 Millionen Euro.
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