Bundesarbeitsministerin fordert Volkswagen zum Erhalt seiner Werke und zum Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen auf
Berlin, den 05. September /QNA/ Die deutsche Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Bärbel Bas, hat den Volkswagen-Konzern aufgefordert, den Fortbestand der vier Werke in Deutschland zu sichern, die im Rahmen der geplanten Umstrukturierung neu ausgerichtet werden sollen, und betriebsbedingte Kündigungen zu verhindern. Dies erklärte sie einen Tag nachdem der Aufsichtsrat des Konzerns einen Restrukturierungsplan verabschiedet hatte, der den Abbau von rund 50.000 Arbeitsplätzen vorsieht.
Die Ministerin erklärte am Rande einer Sitzung der SPD-Bundestagsfraktion in Berlin, dass die Verantwortung für die Sicherung der Zukunft der betroffenen Werke in erster Linie beim Unternehmen liege. Dies müsse durch Zukunftsinvestitionen und eine durchdachte Produktstrategie gewährleistet werden.
Zudem wies sie darauf hin, dass die von der Umstrukturierung bedrohten Werke zu den modernsten und technologisch fortschrittlichsten Produktionsstandorten zählen. Sie betonte zugleich das Recht der Beschäftigten auf den Erhalt dieser Werke sowie darauf, nicht von betriebsbedingten Kündigungen im Zuge des Stellenabbaus betroffen zu sein.
Sie betonte außerdem, dass die staatliche Unterstützung für die Automobilindustrie sowie die Verbesserung der regulatorischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit einer Verpflichtung der Unternehmen einhergehen müssten, die Produktionsstandorte in Deutschland zu sichern.
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