Katar legt Grundstein für Pavillon auf GREEN×EXPO 2027
Tokio, den 28. September /QNA/ Mit einem symbolträchtigen Akt hat Katar in Yokohama die nächste Etappe seiner Vorbereitungen auf die GREEN×EXPO 2027 eingeläutet. Die Grundsteinlegung für den nationalen Pavillon markiert den Übergang von planerischer Konzeption und institutioneller Abstimmung zur konkreten baulichen Umsetzung. Vom 19. März bis zum 26. September 2027 soll dort erfahrbar werden, wie Katar kulturelle Selbstvergewisserung und nachhaltige Zukunftsgestaltung miteinander verschränkt.
An der Zeremonie nahm S.E. Jaber Jarallah Al Marri, Katars Botschafter in Japan und zugleich Generalkommissar des katarischen Pavillons, ebenso teil wie die stellvertretende Generalkommissarin Dr. Fayqa Abdullah Ashkanani, die dem Organisations- und Vorbereitungskomitee vorsteht, und dessen stellvertretender Vorsitzender Ing. Abdulaziz Al Rumaihi. Seitens der GREEN×EXPO 2027 waren Generalkommissar Botschafter Jun Shimmi und Generalsekretär Masato Komura vertreten. Hinzu kamen Repräsentanten jener Institutionen und Projektpartner, die mit der Organisation der Ausstellung beziehungsweise mit der konkreten Umsetzung des katarischen Pavillonprojekts betraut sind.
Für Al Marri erschöpft sich die Bedeutung dieses Schrittes keineswegs im Beginn der Bauarbeiten. Die Grundsteinlegung stehe gleichermaßen für die Kontinuität und Belastbarkeit der Beziehungen zwischen Katar und Japan. Mit der offiziellen Übergabe des Grundstücks an Studio DODICI nimmt das Projekt nun auch architektonisch Gestalt an.
Seinem inhaltlichen Anspruch nach soll der Pavillon weit über eine repräsentative Selbstdarstellung hinausreichen. Besucher sollen gleichermaßen mit dem kulturellen Erbe Katars und mit jenen Zukunftsfragen in Berührung kommen, die dessen Entwicklungsagenda prägen: nachhaltige Landwirtschaft, Ernährungssicherheit, Ressourcenschutz und insbesondere ein verantwortungsvoller Umgang mit Wasser. Dabei kann Katar auf jenen Erfahrungsschatz zurückgreifen, den das Land mit der Ausrichtung der Expo 2023 Doha erworben hat.
Ashkanani versteht den Pavillon entsprechend als Ort des Dialogs. Tradition und Innovation sollen sich dort nicht als Gegensätze begegnen, sondern sich zu einem ebenso authentischen wie zukunftsgerichteten Gesamterlebnis verdichten.
Verkörpert wird dieser Anspruch bereits im Entwurf „Flourishing of the Fareej“. Er stammt von Aia Kambal Elrayah von der Qatar University, die sich in einem nationalen Wettbewerb unter 40 Studentinnen durchsetzte. Ihr Konzept bildet das architektonische Fundament, auf dem Katars Präsenz in Yokohama nun Gestalt gewinnt.
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