UN-Sicherheitsrat verurteilt Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien
New York, den 25. September /QNA/ Die Mitglieder des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen haben die anhaltenden Angriffe der Huthis auf Saudi-Arabien mit scharfen Worten verurteilt. Insbesondere Attacken auf Zivilisten und die Energieinfrastruktur des Königreichs stießen auf die einhellige Ablehnung des Gremiums. Die Mitglieder bekundeten ihre Solidarität mit Saudi-Arabien und bekräftigten dessen Recht auf Selbstverteidigung im Einklang mit dem Völkerrecht.
Die Verurteilung richtete sich ebenso gegen Angriffe und Drohungen, denen die Handelsschifffahrt im Roten Meer und in der strategisch bedeutsamen Meerenge Bab Al Mandab ausgesetzt ist. Der Sicherheitsrat forderte ein Ende der Eskalation und mahnte die Achtung des internationalen Seerechts sowie des humanitären Völkerrechts an.
Daneben drängten seine Mitglieder auf die vollständige Umsetzung der Resolution 2216 sowie aller nachfolgenden einschlägigen Resolutionen. Darüber hinaus müsse die internationale Zusammenarbeit intensiviert werden, um Waffenlieferungen, Finanzhilfen und andere Formen militärischer Unterstützung für die Huthis zu unterbinden.
Mit großer Besorgnis äußerte sich der Sicherheitsrat über die sich weiter zuspitzende humanitäre Lage im Jemen. Seit Beginn des Monats seien mindestens 125.000 Zivilisten getötet, verletzt oder aus ihren Wohnorten vertrieben worden.
Das Gremium forderte einen ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfslieferungen sowie einen wirksamen Schutz der Mitarbeiter von Hilfsorganisationen. Ferner verlangte es die unverzügliche und bedingungslose Freilassung aller Inhaftierten, darunter 73 Beschäftigte der Vereinten Nationen.
Die Mitglieder bekräftigten gleichzeitig ihre uneingeschränkte Unterstützung für die Einheit, Souveränität und legitime Regierung des Jemen. Ebenso stellten sie sich hinter die Bemühungen des UN-Sondergesandten Hans Grundberg, auf dem Verhandlungsweg eine umfassende politische Lösung des Konflikts herbeizuführen.
Abschließend warnte der Sicherheitsrat, dass die anhaltende Eskalation nicht nur die Sicherheit der internationalen Schifffahrt und den Welthandel gefährde, sondern zugleich die regionalen und internationalen Bemühungen um Frieden und Stabilität erheblich untergrabe.
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