Die Arabische Liga begrüßt den Aufruf des UN-Hochkommissars für Menschenrechte, internationalen Ermittlern Zugang zum Gazastreifen zu gewähren
Kairo, den 16. September /QNA/ Das Generalsekretariat der Arabischen Liga hat den dringenden Appell von Volker Türk, dem UN-Hochkommissar für Menschenrechte, für einen ungehinderten Zugang internationaler Ermittler zum gesamten Gazastreifen begrüßt.
In einer Erklärung betonte das Generalsekretariat, dass dieser Aufruf zu einem kritischen Zeitpunkt erfolge, angesichts der erschütternden Tatsachen, die bei den Bergungsarbeiten von Leichen zutage getreten seien. Diesen Umständen müsse durch sorgfältige Dokumentation und eingehende Untersuchungen Rechnung getragen werden – unter strikter Einhaltung des Völkerrechts und des humanitären Völkerrechts. Die Dringlichkeit dieser Forderung werde durch die ernsten Bedenken des Hochkommissars hinsichtlich der Gefahr massiver Rechtsverletzungen, einschließlich Kriegsverbrechen, noch unterstrichen.
Zudem unterstrich die panarabische Organisation ein grundlegendes Prinzip: Das Recht der Familien von Vermissten, über das Schicksal ihrer Angehörigen Bescheid zu wissen, dürfe sich nicht auf die Identifizierung und Bestattung der Leichen beschränken. Es umfasse auch das unveräußerliche Recht auf Wahrheit über die tragischen Umstände, die zu deren Tod geführt hätten.
Schließlich rief die Arabische Liga die internationale Gemeinschaft dazu auf, die zuständigen palästinensischen Stellen nachdrücklich zu unterstützen, damit diese die Such- und Bergungsarbeiten erfolgreich durchführen und gleichzeitig die Lieferung von Spezialausrüstung an die betroffenen Orte sicherstellen können.
„Dieses Erfordernis muss mit der absoluten Achtung der Würde der Verstorbenen und der legitimen Rechte ihrer Familien einhergehen“, heißt es in der Erklärung; die Institution bekräftigte dabei erneut die zwingende Notwendigkeit, Verstöße zu ahnden und jeglicher Form von Straflosigkeit entgegenzuwirken.
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