Spanien bittet die EU um Hilfe bei Migrationskrise in Ceuta
Madrid, den 29. August /QNA/ Spanien hat gestern Freitag die Europäische Grenz- und Küstenwache (Frontex) um Unterstützung bei der Bewältigung der Situation von Migranten in der Exklave “Ceuta”/ Spanien gebeten, die etwa einen Monat zuvor illegal aus Marokko eingereist waren.
Der spanische Innenminister Fernando Grande-Marlaska richtete ein entsprechendes Gesuch an Beate Gminder, Generaldirektorin für Migration und Inneres der Europäischen Kommission, und bat Frontex um Hilfe bei der Identifizierung der sich derzeit in Ceuta aufhaltenden Migranten.
Das spanische Gesuch erfolgt vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen in Ceuta nach einer Reihe von Protesten von Bewohnern der Exklave, die die Ausweisung der Migranten forderten.
Am Donnerstag nahmen spanische Behörden zwölf Migranten fest, denen vorgeworfen wird, Steine auf ein Militärfahrzeug geworfen zu haben. Bei dem Vorfall wurden ein Soldat und vier Migranten verletzt.
Die Behörden in der Enklave schätzen, dass sich derzeit zwischen 5.000 und 8.000 Migranten in Ceuta aufhalten – von den rund 72.000 Menschen, die am 30. Juli die Grenze von Marokko aus überquert hatten.
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