QFA zu „FIFA Forward Enterprise“: Die Einheit des Weltfußballs geht vor
Doha, den 01. August / QNA / Für den Katarischen Fußballverband geht die Einheit des Weltfußballs zweifellos vor, deswegen hat er sich hinter die Entscheidung von FIFA-Präsident Gianni Infantino gestellt, den Vorschlag „FIFA Forward Enterprise“ vorerst nicht weiterzuverfolgen.
In einer Stellungnahme erklärte QFA, dass die Stabilität des internationalen Fußballsystems und die Einheit der nationalen Mitgliedsverbände gegenwärtig Vorrang haben müssten.
Seinerseits bezeichnete Seine Exzellenz Scheich Hamad bin Khalifa bin Ahmed Al Thani, Präsident des Katarischen Fußballverbandes, Infantinos Entscheidung als einen Schritt im Interesse der gesamten Fußballgemeinschaft.
Bemerkenswert ist dabei, dass der Verband den Vorschlag nicht grundsätzlich verwirft. Er enthalte durchaus Ideen, die eine nähere Prüfung verdienten. Entscheidend sei jedoch der Zeitpunkt. Eine Reform könne nur dann tragfähig sein, wenn sie den Zusammenhalt der Mitgliedsverbände nicht gefährde.
„Obwohl der Vorschlag einige Ideen enthält, die es wert sind, geprüft zu werden, begrüßen wir, dass die Kontinuität und Einheit aller nationalen Mitgliedsverbände in der gegenwärtigen Phase als unmittelbare Priorität angesehen werden“, sagte der QFA-Präsident. Die aktuellen Umstände hätten die Entscheidung notwendig gemacht.
QFA sprach Infantino zugleich seine volle Unterstützung aus. Dies gelte insbesondere für dessen anhaltende Bemühungen, den Fußball weltweit zu entwickeln und zu fördern.
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