Im Fokus: Arabisches Treffen zur Lage im besetzten Al-Quds sowie zur palästinensischen Flüchtlingsfrage
Kairo, den 19. Juli /QNA/ Die 115. Konferenz der Aufsichtsbeamten für palästinensische Angelegenheiten in arabischen Gastländern hat heute im Hauptquartier des Generalsekretariats der Arabischen Liga in Kairo begonnen. An der dreitägigen Konferenz nehmen Vertreter des Staates Palästina, der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC), der Organisation der Arabischen Liga für Erziehung, Kultur und Wissenschaft (ALECSO) sowie des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) teil.
Auf der dreitägigen Konferenz wird sich mit der Lage im besetzten Jerusalem, dem Siedlungsbau, der Trennmauer, den Entwicklungen in den besetzten palästinensischen Gebieten, der Flüchtlingsfrage, der UNRWA-Situation und der allgemeinen Entwicklung in den palästinensischen Gebieten befassen. Zudem wird die Umsetzung der Empfehlungen aus früheren Sitzungen überprüft und für die laufende Sitzung verabschiedet. Die Konferenz dient dazu, das gemeinsame arabische Engagement zur Unterstützung der Palästina-Frage zu intensivieren sowie die unveräußerlichen Rechte des palästinensischen Volkes zu schützen.
In seiner Eröffnungsrede sagte Botschafter Dr. Faed Mustafa, stellvertretender Generalsekretär und Leiter des Sektors Palästina sowie besetzte arabische Gebiete bei der Liga der Arabischen Staaten, dass die Einberufung der Konferenz in einer sehr gefährlichen Phase für die Palästinenser stattfindet. Gründe hierfür sind nicht nur die anhaltende israelische Aggression gegen das palästinensische Volk, sondern auch die Eskalation der Besatzungs-, Siedlungs- und Annexionspolitik sowie die damit einhergehenden Versuche, neue Realitäten durchzusetzen und die Chancen auf einen gerechten und umfassenden Frieden zu untergraben.
Englisch
Français
Deutsch
Español
русский
हिंदी
اردو