GCC-STAT: Bevölkerung der Golfstaaten wächst auf rund 62,8 Millionen
Maskat, den 19. Juli /QNA/ Auf schätzungsweise 62,8 Millionen Menschen ist die Bevölkerung der Staaten des Golfkooperationsrates im Jahre 2025 gestiegen. Zwischen 2022 und 2025 entsprach dies einem Zuwachs von insgesamt 6,2 Millionen Menschen.
Nach Angaben des Statistischen Zentrums des Golfkooperationsrates (GCC–STAT) lag das durchschnittliche jährliche Wachstum bei 3,5 Prozent. Im Jahre 2022 lebten 56,6 Millionen Menschen in den Mitgliedstaaten, 2023 waren es 59,1 Millionen und 2024 bereits 61,5 Millionen.
Rund 0,8 Prozent der Weltbevölkerung entfallen derzeit auf die Golfstaaten. Bis 2050 könnte ihre Einwohnerzahl auf 83,6 Millionen steigen. Gegenüber 2025 wäre dies eine Zunahme um etwa 33,6 Prozent.
Besonders jung ist weiterhin die Altersstruktur der Region. Im Jahre 2024 gehörten 23,5 Millionen Menschen zur Altersgruppe zwischen 15 und 34 Jahren. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung betrug 38,2 Prozent.
Im erwerbsfähigen Alter zwischen 15 und 64 Jahren befanden sich 76,7 Prozent der Einwohner. Kinder unter 15 Jahren machten 20,6 Prozent aus.
Lediglich 2,6 Prozent waren mindestens 65 Jahre alt. In den kommenden Jahrzehnten wird allerdings mit einem allmählichen Anstieg des Anteils älterer Menschen gerechnet.
Deutlich mehr Männer als Frauen lebten 2024 in den Golfstaaten. Auf 100 Frauen kamen 168 Männer. Die durchschnittliche Bevölkerungsdichte erreichte 25,5 Einwohner je Quadratkilometer.
Bei 30,4 abhängigen Personen je 100 Menschen im erwerbsfähigen Alter lag die Gesamtbelastungsquote. Davon entfielen 27 auf Kinder und 3,4 auf ältere Menschen.
Für das wirtschaftliche Wachstum bietet der hohe Anteil der Erwerbsbevölkerung eine wichtige Grundlage. Zugleich unterstreichen die Daten die Bedeutung von Investitionen in junge Menschen, deren Qualifikation und gesellschaftliche Teilhabe.
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