Katar nimmt an der Konferenz „Beyond East and West: Eurasian Encounters Reimagined“ in Sarajevo teil
Sarajevo, den 10. Juli /QNA/ Katar nahm an der internationalen Konferenz mit dem Titel „Beyond East and West: Eurasian Encounters Reimagined“ teil, die in Sarajevo stattfand.
Die Delegation aus Katar wurde vom Staatssekretär im Ministerium für Erziehung und Hochschulbildung, Dr. Ibrahim bin Saleh Al Nuaimi, geleitet, der zugleich Vorsitzender des Vorstands des Doha International Center for Interfaith Dialogue (DICID) ist.
Die Konferenz wurde von der Nationalen Kommission Katars für Bildung, Kultur und Wissenschaft sowie der „Islam and Muslims Initiative“ in Zusammenarbeit mit der Universität Sarajevo, der Hamad Bin Khalifa University, dem Center for Advanced Studies in Sarajevo und QatarDebate organisiert. Sie brachte führende Forscher, Wissenschaftler, politische Entscheidungsträger, religiöse Führer und Medienvertreter aus aller Welt zusammen.
Im Laufe von zwei Tagen befasste sich die Konferenz mit Themen rund um Bildung, Wissensproduktion, Zivilisationsforschung, interreligiösen Dialog und kulturellen Pluralismus und behandelte diese als miteinander verknüpfte Bereiche, die zu einem besseren gegenseitigen Verständnis und einem stärkeren sozialen Frieden beitragen.
Während der zweiten akademischen Sitzung der Konferenz mit dem Titel „Islam und Europa: Historische Begegnungen, Identität und zeitgenössische Neugestaltungen“ konzentrierte sich Dr. Al Nuaimi auf mehrere zentrale intellektuelle Themen.
In einer separaten Ansprache, die im Rahmen des offiziellen Konferenzprogramms gehalten wurde, lobte Dr. Al Nuaimi die Organisatoren und das akademische Niveau der Konferenz. Er erklärte, dass wissenschaftliche Zusammenkünfte dieser Art dazu beitragen, Brücken zwischen Forschern zu schlagen, Gelegenheiten zum Nachdenken über die gemeinsame Geschichte zu bieten und die wissenschaftliche und kulturelle Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Völkern und Zivilisationen zu fördern.
Er wies darauf hin, dass die Diskussionen auf der Konferenz gezeigt hätten, dass die Konzepte von „Osten“ und „Westen“ über die Geografie hinausgehen und historische, intellektuelle sowie menschliche Dimensionen umfassen, und dass ein solcher akademischer Austausch zu einem tieferen Verständnis gemeinsamer menschlicher Erfahrungen beitrage.
Er fügte hinzu, dass Sarajevo ein historisches Vorbild für die Interaktion zwischen Kulturen und Religionen darstelle und somit ein geeigneter Ort sei, um über Koexistenz zu diskutieren und zivilisatorische Beziehungen jenseits starrer binärer Perspektiven neu zu beleuchten.
Dr. Al Nuaimi äußerte zudem die Hoffnung, dass der akademische Dialog der Konferenz zu Forschungsprojekten und institutionellen Partnerschaften führen werde, die das gegenseitige Verständnis und die Zusammenarbeit zwischen akademischen Einrichtungen weltweit stärken.
Die Teilnahme Katars an der Konferenz spiegelt das Engagement des Landes wider, seine akademische und intellektuelle Präsenz in internationalen Foren zu stärken und Initiativen zu unterstützen, die den Dialog fördern, wissenschaftliche Forschung anregen und eine offenere und ausgewogenere Wissensproduktion zu Themen im Zusammenhang mit Religion, Bildung und zivilisatorischen Beziehungen begünstigen.
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